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Westworld - 1x06: Der Widersacher Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: The Adversary
Episodennummer: 1x06
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 06. November 2016 (HBO)
Erstausstrahlung D: 16. Februar 2017 (Sky)
Drehbuch: Halley Gross & Jonathan Nolan
Regie: Frederick E.O. Toye
Hauptdarsteller: Evan Rachel Wood als Dolores Abernathy, Thandie Newton als Maeve Millay, Jeffrey Wright als Bernard Lowe, James Marsden als Teddy Flood, Ben Barnes als Logan, Ingrid Bolsø Berdal als Armistice, Luke Hemsworth als Ashley Stubbs, Sidse Babett Knudsen als Theresa Cullen, Angela Sarafyan als Clementine Pennyfeather, Jimmi Simpson als William, Shannon Woodward als Elsie Hughes, Ed Harris als Man in Black, Anthony Hopkins als Dr. Robert Ford.
Gastdarsteller: Ptolemy Slocum als Sylvester, Leonardo Nam als Felix Lutz, Talulah Riley als Angela, Jonny Pasvolsky als Bloody Jimmy, Oliver Bell als Little Boy, Alastair Duncan als Ford's Host Father u.a.


Kurzinhalt: Wieder zurück im Saloon, legt es Maeve darauf an, so rasch als möglich ins Reparaturzentrum zurückzukehren. Sie sucht sich einen Freier und provoziert ihn so lange, bis er sie ermordet. Kurz darauf findet sie sich wieder beim Techniker Felix wieder, mit dem sie sich unterhält. Dieser lässt sich von ihr dazu überreden, sie auf eine Tour durch den Westworld-Komplex zu nehmen. Als nach ihrer Rückkehr ins Labor Felix' Kollege Sylvester erscheint, bedroht sie ihn. Schließlich erpresst sie die beiden dazu, ein paar Änderungen an ihrer Persönlichkeitsmatrix vorzunehmen. Währenddessen gehen Bernard und Elise den zuletzt vermehrt im Park auftretenden Anomalien auf den Grund. Während Bernard auf eine nicht frei zugängliche Simulation im Park stößt, macht Elsie in den unteren Ebenen der Zentrale eine schockierende Entdeckung. Dem Mann in Schwarz und Teddy stellt sich indes auf ihrer Suche nach dem Labyrinth eine Bande in den Weg. Und der für die Storylines im Park verantwortliche und aufgrund Fords Ablehnung zunehmend frustrierte Lee Sizemore lernt an der Firmen-Bar die attraktive Charlotte Hale kennen…

Review: Episodenbild (c) Netflix In "Der Widersacher" rückt der Schwerpunkt wieder einmal hinter die Kulissen des Freizeitparks (so müssen wir z.B. auf eine Fortsetzung der Story von Dolores und William vorerst verzichten). So lernen wir mit Charlotte Hale eine neue Figur kennen. Für mich stach diese in erster Linie aufgrund der Wahl der Darstellerin hervor; bin ich doch offen gestanden seit ihrem Auftritt in "Selma" ein bisschen in die bezaubernd schöne Tessa Thompson verschossen (tatsächlich hat sie sich in meiner "Celebrity Crush"-Reihe mittlerweile direkt hinter meiner ewigen Favoritin Natalie Portman auf Platz 2 gesetzt). Insofern war ich sehr erfreut darüber, ihr auch hier wieder zu begegnen – auch wenn ihre Figur zumindest mal bei diesem ersten Auftritt noch nicht sonderlich viel hergibt. Denn der betreffende Handlungsstrang ist doch eher auf den zunehmend unzufriedenen Autor des Parks, Lee Sizemore, konzentriert, der seinen Frust zuerst an der Firmenbar und später dann überhaupt gleich zusammen mit seinem Urin freien Lauf lässt. Was zugleich der Handlungsstrang war, mit dem ich in der Folge – abseits von Tessa Thompsons Auftritt – am wenigsten anfangen konnte.

Direkt darauf folgt dann alles rund um Teddy und den Mann in Schwarz, was mich ebenfalls nicht übermäßig begeistert hat, mir aber schon besser gefallen konnte. In erster Linie auch deshalb, da sich Teddys "loop" hier nun aufgrund der Konfrontation mit seiner neu erschaffenen Nemesis quasi schließt. Und generell war die Begegnung von Teddy und dem MIB mit der Soldatentruppe nicht unspannend, und bot auch die einzig nennenswerte Action der Folge. Insofern: Passt schon so. Wesentlich interessanter fand ich persönlich aber das, was sich in der Zentrale des Parks abspielte. Wie z.B. die Entdeckung, die Bernard macht, der auf einen versteckten Teil des Parks stößt, in dem Dr. Fords Familie aus Kindheitstagen noch mit Robotern der 1. Generation (deren Gesichtsöffnung mich stark an A.I. erinnert hat) nachgebaut wurde (und wo sich nun auch klärt, dass es sich beim kleinen Jungen und niemand geringeren als Robert Ford selbst handelt). Oder auch Elsie, die sich in die untersten Ebenen des Parks begibt und dort eine erschreckende Entdeckung macht – und deren genaues Schicksal am Ende der Folge offen bleibt. Sehr interessant war auch die, an "Blade Runner" erinnernde Frage, wie man denn eigentlich wissen kann, ob es sich bei einem selbst nicht vielleicht auch nur um ein im Park geschaffenes, künstliches Wesen handelt. In erster Linie stach für mich bei "Der Widersacher" aber alles rund um Maeve hervor. Dass die Folge stark auf sie konzentriert ist, wurde dabei schon gleich zu Beginn deutlich, wo ihr Erwachen im Bett Dolores in der Auftaktfolge "Das Original" widerspiegelte. Unmittelbar gings dann auch gleich los: Wie Maeve es richtiggehend darauf anlegt, von einem Freier "ermordet" zu werden, war so clever wie erschreckend. Eben deshalb ist es dann auch so erfreulich, wenn sie im Verlauf der Folge wieder mehr Selbstbestimmung gewinnt. Zuerst erfährt sie ganz genau, was es mit ihr, dem Park, den Technikern usw. auf sich hat, und dann kann sie Felix und Sylvester dazu "überreden", ihre Persönlichkeitsmatrix zu verändern. Nun mal ehrlich, würden wir uns nicht wünschen, das bei uns auch so einfach tun zu können?

Episodenbild (c) Netflix Sehr interessant – und potentiell unheilverkündend, angesichts der Tatsache, dass man über einige Roboter im Park, wie eben z.B. Maeve oder auch Dolores, zunehmend die Kontrolle zu verlieren scheint – war auch die Offenbarung, dass diese den Menschen was die Leistungsfähigkeit der Gehirne betrifft überlegen sind. Am besten fand ich allerdings jenen Moment, wo Felix sie herumführt und sie sieht, was mit den Robotern angestellt wird, wie sie hergestellt wird, sich selbst in einer alten Werbung für den Park sieht, und so weiter. Das war wirklich stark, und ganz klar das Highlight der Episode. Einerseits aufgrund der Bedeutung dahinter, andererseits aber auch aufgrund der tollen schauspielerischen Leistung und der hochwertigen Inszenierung, wobei vor allem die melancholische Streichermusik (Radioheads "Motion Picture Soundtrack; übrigens eine sehr interessante Wahl; als "Befreiungsschlag" hätte ich da eigentlich eher eine triumphale Musik erwartet, stattdessen herrschte hier eine doch eher bedrückende Stimmung vor, die symbolisierte, wie Maeve von dieser Offenbarung hier erschüttert und überwältigt wird) ungemein viel zur Wirkung der Szene beitrug. Jedenfalls bescherte mir dieser Moment wieder einmal eine Gänsehaut.

Fazit: In "Der Widersacher" müssen wir vorerst ohne Dolores und William auskommen. Angesichts der Tatsache, dass ich deren Handlungsstrang in "Contrapasso" am stärksten fand könnte man meinen, dass sich dies negativ auf "Der Widersacher" auswirken würde, aber weit gefehlt. Denn deren sehr interessante Geschichte wird hier durch Maeves nicht minder interessanten Selbstfindungstrip ersetzt. Vor allem der Moment, wo sie von Felix herumgeführt wird, stach hervor; das war für mich nach der "Paint it Black"-Einlage im Serienauftakt der bisherige Höhepunkt der Serie. Aber auch, wie sie versucht, so rasch als möglich "ermordet" zu werden, oder auch die Veränderung ihrer Persönlichkeitsmatrix am Ende waren starken Momente. Auch alles rund um Bernard und Elsie fand ich sehr interessant. Die Lee-Storyline war zwar mit Abstand die schwächste, hatte aber immerhin den ersten Auftritt der von mir überaus geschätzten Tessa Thompson zu bieten. Und auch wenn die Episode sehr stark auf die Vorgänge hinter den Kulissen konzentriert war, ging es mit Teddy und dem Mann ihn Schwarz auch mit der Handlung im Park selbst weiter – wo man die Folge auch um eine kleine Dosis Action bereicherte. Insgesamt hat mich "Der Widersacher" jedenfalls sehr gut unterhalten.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2016 HBO)




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