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Akte X - 11x08: Familiar Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) FOX

Originaltitel:Familiar
Episodennummer: 11x08
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 07. März 2018
Erstausstrahlung D: noch nicht bekannt
Drehbuch: Benjamin Van Allen
Regie: Holly Dale
Hauptdarsteller: David Duchovny als Fox Mulder, Gillian Anderson als Dana Scully, Mitch Pileggi als Assistant Director Walter Skinner
Gastdarsteller: Alex Carter als Chief Strong, Erin Chambers als Anna Strong, Jason Gray-Stanford als Officer Eggers, Ken Godmere als Melvin Peter, Sharon Taylor als Diana Eggers, Sebastian Billingsley-Rodriguez als Andrew Eggers, Emma Oliver als Emily Strong, Sean Campbell als Officer Sean, Roger Cross als Officer Wentworth u.a.

Kurzinhalt: Ein kleiner Junge lässt sich von einer Gestalt, die so aussieht wie die TV-Figur "Mr. Chuckleteeth" in den Wald locken. Am darauffolgenden Abend wird er von der Polizei tot aufgefunden. Da sich an der Leiche Bissspuren zeigen, möchte die lokale Polizei dies als Unfall vermerken. Mulder und Scully, die da es sich beim Jungen um den Sohn eines Polizisten handelt, zurate gezogen wurden (da solche Fälle in die Zuständigkeit des FBI fallen), glauben jedoch nach der Autopsie, dass der Junge vielmehr ermordet wurde. Als ihr betreffender Verdacht in der Kleinstadt die Runde macht, entdeckt Officer Eggers, der Vater des Jungen, dass sich unter ihnen ein registrierter Sexualstraftäter befindet – und beginnt daraufhin mit einer regelrechten Hexenjagd. Mulder indes ist zunehmend davon überzeugt, dass dunkle Mächte im Spiel sind. Die Kleinstadt scheint eine Historie rund um Hexen, die betreffenden Verfolgungen, sowie satanistische Rituale zu haben. Hat einer der Bewohner etwa das Tor zur Hölle geöffnet?


Review: Episodenbild (c) FOX Der englische Originaltitel ist Programm (und ja, ich weiß, dass sich dieser in erster Linie auf die Vertrauten von Satan bezieht; traue den Machern aber genug Selbstironie zu, um diese Bedeutung zumindest mit zu meinen): "Familiar" ist eine durch und durch klassische "Akte X"-Folge, die nostalgische Gefühle und wohlige Erinnerungen an die noch überaus guten und vielversprechenden ersten fünf Staffeln der Serie weckt. Von den nebelverhangenen kanadischen Wäldern, dem gefälligen "Monster der Woche"-Plot rund um satanistische Rituale bis hin zur typischen Skeptikerin/Gläubiger-Aufteilung zwischen Scully und Mulder ist hier alles drin, was man sich von einer klassischen "Akte X"-Episode erwartet. Ein weiteres kleines Detail, dass dies schon ankündigt: In allen bisherigen Episoden der elften Staffel war die Einblendung am Ende des Intros irgendein spezifischer Spruch mit Bezug zur jeweiligen Folge. Hier bekommen wir aber zum ersten Mal endlich wieder einmal das klassische "The Truth Is Out There" spendiert. Sicher, ist nur eine Kleinigkeit, letztendlich gibt man damit aber die Stoßrichtung für den Rest der Folge vor.

"Familiar" beweist dabei jedoch zugleich, dass Vertrautes nicht unbedingt schlecht sein und Originalität manchmal überbewertet sein kann. Letztendlich ist "Familiar" zwar zugegebenermaßen nichts Besonderes, aber ziemlich genau jene Art und Folge, auf die ich bei diesem Revival gehofft habe. Nämlich weg vom zunehmenden Comedy-Touch der späteren "X-Files"-Staffeln, hin zu klassischer Mystery-Unterhaltung mit nettem Gruseleinschlag. Neben dem sehr atmosphärischen Einstieg (der mit dem bösen Clown und dem kleinen Kind im gelben Regenmantel wohl nicht von ungefähr Erinnerungen an "Es" weckte) stach dabei vor allem das Finale im Haus hervor, wo es Regisseurin Holly Dale in Verbindung mit Mark Snows gewohnt stimmungsvollen Klängen gelang, eine dichte Atmosphäre zu erzeugen und so für Spannung zu sorgen. Generell fand ich das rund um den Clown aus dem Kinderfernsehen sehr nett gemacht. Auch hier wieder: Originell geht anders, aber solange es so gelungen umgesetzt wird wie hier, stört mich das nicht. Auch der gruselig aussehende Teletubbies-Verschnitt mit Alien-Gesichtern waren ein netter Touch. Und inhaltlich konnte das Ganze insofern ebenfalls gefallen, als ich den Mix aus satanistischen Ritualen, Hexen, sowie der aktuellen Hexenverfolgung rund um den Sexualstraftäter sehr interessant fand. Wohlgemerkt: Interessant, aber nicht perfekt. Denn letztendlich ist mir nicht ganz klar, was uns Autor Benjamin Van Allen hier(mit) sagen wollte. Generell sehe ich es aufgrund der grauenhaften Geschichte rund um Hexenverbrennungen immer sehr kritisch, wenn man diese durch die Offenbarung, dass Hexen tatsächlich existieren, ansatzweise (oder zumindest in spezifischen Fällen) legitimiert. Dies ist für mich dann auch der größte Kritikpunkt an "Familiar". Wie ich das Finale im Wald dann generell im Vergleich zu dem was davor kam eher schwach fand. Und irgendwie wär's nett gewesen, wenn man während der Credits statt der mittlerweile üblichen Abspannmusik das Lied von "Mr. Chuckleteeth" nochmal gespielt hätte. Aber ja, insgesamt bot "Familiar" schöne, altmodische "Akte X"-Unterhaltung!

Fazit: Episodenbild (c) FOX Wenn man Gillian Anderson und David Duchovny die dazwischenliegenden Jahrzehnte nicht ansehen würde (was in keinster Weise als Kritik gemeint ist; wir werden nun mal alle nicht jünger), könnte man glatt meinen, man hätte hier eine bisher verschollene Episode aus den ersten paar Staffeln der Serie ausgegraben. "Familiar" macht der ironischen Bedeutung des Titels dabei alle Ehre, und spult in bester "Malen nach Zahlen"-Manier alle üblichen Zutaten einer typischen "Monster der Woche"-Folge ab. Das mag böse klingen, ist von mir aber in keinster Weise negativ gemeint. "Familiar" hat eben aufgrund ihres klassischen, altmodischen Charakters einen gewissen nostalgischen Charme, und bietet generell jene gute alte "Akte X"-Unterhaltung, die man sowohl in den späteren Staffeln der Serie als auch beim Revival bislang überwiegend vermisst hat. Sie ist absolut nichts Besonderes – aber vielleicht genau deshalb so wunderbar. Sie erinnert einen halt einfach an die gute alte Zeit, als man mit Mulder und Scully jede Woche eine neue X-Akte aufgemacht und mit ihnen nach der Wahrheit gesucht hat – ehe die Serie vom Weg abkam. Auf genau solche klassische Episoden hatte ich nach der ersten Ankündigung des Revivals gehofft. Klar wird sie mir abseits des nostalgischen Charmes nicht lange in Erinnerung bleiben, und ist kein Vergleich mit einem modernen Klassiker wie "Rm9sbG93ZXJz", aber für knapp 45 Minuten bot sie überaus gefällige Mystery-Unterhaltung. Und das ist nun mal mehr, als man über einen Großteil der "Akte X"-Episoden nach Staffel 5 sagen kann.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder ©FOX)




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