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Altered Carbon - 1x04: Die Macht des Bösen Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: Force of Evil
Episodennummer: 1x04
Bewertung:
Weltweiter Internet-Release: 02. Februar 2018 (Netflix)
Drehbuch: Russel Friend & Garrett Lerner
Regie: Alex Graves
Hauptdarsteller: Joel Kinnaman als Takeshi Kovacs, James Purefoy als Laurens Bancroft, Martha Higareda als Kristin Ortega, Chris Connor als Poe, Dichen Lachman als Reileen Kawahara, Ato Essandoh als Vernon Elliott, Kristin Lehman als Miriam Bancroft, Trieu Tran als Mister Leung, Renée Elise Goldsberry als Quellcrist Falconer.
Gastdarsteller: Will Yun Lee als Takeshi Kovacs, Waleed Zuaiter als Samir Abboud, Matt Biedel als Abuela, Adam Busch als Mickey, Alika Autran als Okolov, Stephanie Cleough als Anemone, Michael Eklund als Dimitri Kadmin, Tahmoh Penikett als Dimitri Kadmin, Malrene Forte als Alazne Ortega, Teach Grant als Jimmy DeSoto, Katie Stuart als Vidaura, Fiona Vroom als Sandy Kim, Garfield Wilson als Gomez, Jody Racicot als Mr. Philips, Andre Tricoteux als The Mongol u.a.


Kurzinhalt: Kovacs wird in einer virtuellen Realität von Dimitry Kadmin verhört und gefoltert. Während Kadmin zu immer extremeren Maßnahmen greift, um Information aus Kovacs herauszupressen, muss dieser sich auf sein Envoy-Training verlassen, um die Folter zu überleben und einen Weg aus der Simulation zu finden. Am Tag der Toten lässt Ortega eine Überraschung auf ihre Familie los, und stößt damit bei ihrer Mutter auf Unverständnis…

Review: Bereits vor der Ausstrahlung hat Showrunnerin Laeta Kalogridis bekannt gegeben, dass sie und ihr Autorenteam sich gezwungen sahen, einen Handlungsabschnitt aus Richard Morgans gleichnamigen Roman, auf dem die erste Staffel von "Altered Carbon" basiert, für die Serie abzuändern. Morgans "Unsterblichkeitsprogramm", wie das Buch auf dem deutschen Markt heißt, hatte ich vor einigen Jahren gelesen. An sehr viel mehr als coole Schießereien und ausufernde Sexszenen, die einige Pornos regelrecht bieder anmuten lassen, kann ich mich aber nicht mehr erinnern, weswegen ich es in den Reviews bisher vermieden habe, auf Bezüge zur Vorlage einzugehen. Aber auch ohne weitere Informationen von Kalogridis wusste ich, auf welche Abschnitte sie sich bezieht. Die Folter von Kovacs in der virtuellen Realität, die im Buch – ich lasse an dieser Stelle bewusst Details dazu aus - wirklich unangenehm zu lesen war, wurde zwar für die Serie auf ein ansehbares Niveau entschärft. Wer sich aber nicht gerade zu den Freunden des Folterpornos zählt, wird trotz der gut aufgelegten Darsteller (Mehrzahl!) von Dimitri Kadmin, die mit einer manischen Fröhlichkeit ans Werk gehen, nicht unheimlich viel Unterhaltungspotential aus diesen Abschnitten ziehen können. Kadmins Fragen nach einer Person mit dem Namen Ryker laufen bei Kovacs ins Leere, da er die Antworten dazu nicht kennt und selbst wenn er sie wüsste, sie Kadmin ohnehin nicht verraten würde.

Episodenbild (c) Netflix Da ich als Zuschauer an dieser Stelle auch noch nicht über genügend Informationen verfüge, um mir die Zusammenhänge zusammenzureimen, stellen die Szenen eher meine Geduld auf die Probe, insbesondere dann, wenn die ausgedehnten Flashbacks zu Kovacs Zeit bei den Enovys es letzten Endes an tieferen Wahrheiten, die über offensichtliche Plattitüden und "Die Liebe überwindet alles!" als ausgelutschtestes aller Klischees hinausgehen, vermissen lassen. Zwar ist das Thema Liebe das verbindende Element zwischen den beiden Handlungsteilen der Episode, Ortegas Abendessen im Kreise ihrer Familie inklusive ihrer toten Großmutter im Sleeve eines tätowierten Skinheads sorgt jedoch aufgrund der großen tonalen Unterschiede (an Ekel grenzende Brutalität vs. Comedy) für einen eher eigenwilligen Kontrast innerhalb der Folge. Ortegas Mutter ist leider ein derart überzeichneter Charakter, weswegen Kristin mit ihrer Geste, die tote Großmutter nochmal für ein paar Stunden in den Kreis ihrer Familie von Neo-Katholiken zurückzuholen, die aber gerade diesen Prozess, also den Download in einen neuen Sleeve, ablehnen, von vornherein auf verlorenem Posten gestanden hat und der Verlauf dieser Szenen deshalb von Anfang an klar war. Das heißt nicht, dass diese Szenen völlig spaßbefreit wären, aber eine straffere Erzählweise hätte dieser Handlung, wie auch den fröhlichen Folterstunden bei Kovacs gut getan. Kurzum, ich habe das Gefühl, dass viele Szenen in dieser wie auch der letzten Folge länger laufen, als sie müssten und die Autoren entweder versuchen Zeit zu schinden oder die Aussagen in die Köpfe des Zuschauers einzuhämmern, obwohl sie auf der Hand liegen.

Fazit: Auch "Die Macht des Bösen" konnte mich nur bedingt überzeugen. Ich bin zwar kein Fan der der Folge zugrundliegenden Folterthematik, aber letzten Endes bricht eher der Versuch der Autoren, aus der Serie mehr als nur einen simplen Actionreißer machen zu wollen, der Episode fast das Genick, als der Einsatz von Zange und Flammenwerfer. Wenn sich Kovacs allerdings seinen rosafarbenen "Hello Kitty"-…, pardon, "Hello Unicorn"-Rucksack umschnallt und kurzen Prozess mit den bösen Buben macht, funktioniert "Altered Carbon" aus meiner Sicht dann wieder so wie es soll: kompromisslos und actiongeladen, während das Beiwerk Beiwerk bleibt, statt sich in den Vordergrund zu drängen. Leider sind diese Momente viel zu selten.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Tu Bacco
(Bilder © 2018 Netflix)




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