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Star Trek - Slings and Arrows: The Oppressor's Wrong Drucken E-Mail
Was die Enterprise während Leytons Coup tat Kategorie: Star Trek (Literatur) - Autor: Christian Siegel - Datum: Montag, 15 Januar 2018
 
Cover (c) PocketBooks
Titel: "Star Trek - Slings and Arrows: The Oppressor's Wrong"
Bewertung:
Autorin: Phaedra M. Weldon
Übersetzung: -
Umfang: 135 Seiten
Verlag: Pocket Books
Veröffentlicht: 07. November 2007
ISBN: 978-1-4165-5013-5
Kaufen: Kindle (E)
 

Kurzinhalt: Nach einem Kurzbesuch auf Deep Space Nine fliegt die Enterprise zur Raumstation 375. Auf dem Weg dorthin studiert Lieutenant Daniels die Aufzeichnungen eines Bombenangriffs durch das Dominion. Bei der Sternenbasis angekommen wird Captain Picard darüber informiert, dass Admiral Hahn vermisst wird. Zudem finden sich Anzeichen, dass die Station das nächste Ziel eines Bombenanschlags durch das Dominion werden könnte. Lieutenant Daniels beamt an Bord, um sich die Beweise anzusehen. Schon bald jedoch regt sich in ihm der Verdacht, dass etwas – und jemand – ganz anderes dahintersteckt. Währenddessen versucht Data, mit Hilfe von Malerei die Kontrolle über seine Emotionen zu gewinnen…

Review: Wie in meinem Review zum ersten Teil dieser eBook-Miniserie schon erwähnt, dient "Slings and Arrows" vor allem zwei Zwecken: Einerseits die Geschichte des ersten Dienstjahres der Enterprise-E zu erzählen (also vor "First Contact"), und andererseits zu erklären, was Picard & Co. eigentlich während wichtiger Ereignisse des Dominion-Konflikts so getrieben haben. Bei "The Oppressor's Wrong" steht nun vor allem zweiteres im Mittelpunkt, spielen die Ereignisse hier doch während Admiral Leyton's Coup in "Die Front" und "Das verlorene Paradies". Die Enterprise mag zwar nicht direkt auf der Erde vor Ort gewesen sein, spielte aber, wie wir hier nun erfahren, dennoch eine wesentliche Rolle wenn es darum geht, seine Pläne zu vereiteln – können sie doch wenigstens verhindern, dass dem Dominion die Ereignisse auf der Raumbasis 375 zur Last gelegt werden, für die vielmehr ein Agent von Leytons Spezialtruppe verantwortlich ist. Der betreffende Plot ist solide, wenn auch nichts Besonderes. Echte Spannung kommt nie auf, einiges wirkte ein bisschen klischeehaft, da und dort agierten die Figuren nicht immer übertrieben intelligent, und einzelne Entwicklungen wirken auch ein bisschen konstruiert, weil man auf glückliche Zufälle und ähnliches angewiesen war, damit sich alles zu entwickeln kann. Da es sich hier jedoch nur um eine eNovelle handelt, ist das Buch letztendlich kurz genug, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Auch die Nebenhandlung rund um Data ist "nur" nett. Ich bin ja nach wie vor gespannt, ob wir im weiteren Verlauf erfahren werden wie es ihm ab "Der erste Kontakt" dann gelang, seinen Emotionschip auszuschalten, aber seine Versuche in Malerei hier waren zwar ganz nett, hätten sich aber wohl in der Serie – wo man das Endergebnis auch wirklich hätte zeigen können – besser gemacht. Für ein reines Druckmedium wäre es wohl besser gewesen, wenn Data vielmehr Gedichte oder Geschichten geschrieben hätte. Und generell hatte ich jetzt nicht unbedingt den Eindruck, dass er in seiner Entwicklung hier einen entscheidenden Schritt nach vorn macht. Aber ja, war schon ok.

Fazit: "The Oppressor's Wrong" konnte mir zwar nicht mehr ganz so gut gefallen wie der Einstieg in die Reihe, bot aber nichtsdestotrotz solide und kurzweilige Unterhaltung. Nicht alle Entwickungen haben mich überzeugt, wirklich spannend war das Geschehen nie, und Hawk hinterließ bei mir wesentlich mehr Eindruck als der uns hier nun näher vorgestellte Daniels. Aber die Kurzgeschichte las sich flott, fügte sich vernünftig in die Ereignisse aus der Doppelfolge rund um Admiral Leytons Coup ein, und die B-Story rund um Data und seine jüngsten Versuche in der Malerei war ebenfalls nett. Der einzige echte Haken ist und bleibt der Preis, da amazon für die Einzelbände der Reihe so viel verlangt wie für einen gewöhnlichen Roman. Davon abgesehen ist aber auch "The Oppressor's Wrong" TNG-Fans als "Lückenfüller" zwischen "Treffen der Generationen" und "Der erste Kontakt" durchaus zu empfehlen.

Bewertung: 2.5/5 Punkten
Christian Siegel


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