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Star Wars Rebels - 3x03: Die Holocrons des Schicksals Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Disney XD

Originaltitel: The Holocrons of Fate
Episodennummer: 3x03
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 01. Oktober 2016
Erstausstrahlung D: 06. Dezember 2016
Drehbuch: Henry Gilroy
Regie: Steward Lee
Besetzung: Taylor Gray/Konrad Bösherz als Ezra Bridger, Freddie Prinze J./Dennis Schmidt-Foß als Kanan Jarrus, Vanessa Marshall/Tanya Kahana als Hera Syndulla, Tiya Sircar/Nicole Hannak als Sabine Wren, Steve Blum/Oliver Siebeck als Zeb Orrelios, Sam Witwer/Tobias Meister als Darth Maul, Tom Baker/Elmar Gutmann als Bendu u.a.


Kurzinhalt: Darth Maul lockt die Ghost in eine Falle, und nimmt daraufhin deren Besatzung – mit Ausnahme von Kanan und Ezra – als Geiseln. Diese beiden sollen ihm nämlich das Sith-Holocron aushändigen, das er gemeinsam mit Ezra besorgt hat. Kanan gesteht daraufhin, dieses an einem sicheren Ort verwahrt zu haben. Zusammen mit Ezra bricht er zur Basis der Rebellen auf, um sich mit Bendu zu treffen und es wieder zu besorgen, und so ihre Freunde zu retten. Doch Darth Maul verfolgt einen finsteren Plan: Er möchte das Sith-Holocron mit Kanans Jedi-Holocron verbinden, und so auf das unendlich große Wissen der Macht zugreifen…


Review: Mit "Die Holocrons des Schicksals" erweist sich der Einstieg in die dritte Staffel quasi als Dreiteiler, knüpft man hier doch ebenfalls an das Finale von Season 2, "Ezras Versuchung", an, und schließt die eine oder andere dort begonnene Entwicklung hier – vorläufig – ab. Wie z.B. der Bruch zwischen Kanan und Ezra, der nach den dortigen Ereignissen – aufgrund der Erblindung des Ersteren (woraufhin sich Kanan vorerst zurückzog) und der Schuldgefühle des Zweiteren (fühlt sich Ezra doch für den Verlust von Kanans Augenlicht verantwortlich) – entstanden ist. Bendu warnt sie nun, dass sie diesen überwinden müssen, wenn sie das Sith-Holocron finden und die Höhle lebend verlassen wollen. Bei ihrer Umarmung musste ich gleich wieder an die Jedi-Regel denken, dass ihnen Bindungen nicht gestattet sind. Ich halte das ja nach wie vor für die drittblödeste Idee der Prequels, nach den Midichlorianern und Jar Jar. Weil, wie ja auch "Die Holocrons des Schicksals" schön zeigt, Liebesbeziehungen nicht die einzige Form der Bindung sind. Was ist mit Freundschaften, oder aber der von den Jedi ja noch dazu direkt forcierten Beziehung zwischen einem Meister und seinen Schüler? Jetzt kann man natürlich sagen, da kann "Die Holocrons des Schicksals" nichts dafür, und das stimmt sogar. Aber gerade auch dieser Moment machte die Unsinnigkeit der Regel unnötig offensichtlich – und das ist der Folge dann eben sehr wohl vorzuwerfen. Der zweite wesentliche Kritikpunkt war die Szene, wo Kanan ins All geschleudert wird, sich mit Hilfe der Macht zurückhangelt – und seinen kurzen Aufenthalt im Vakuum von ein paar Eiskristallen auf seiner Haut abgesehen problemlos übersteht. Ja, ich weiß schon, dass das Vakuum des Alls nicht sofort tödlich ist, aber das wurde mir dann doch zu harmlos dargestellt.

Episodenbild (c) Disney XD Von diesen Punkten abgesehen fand ich "Die Holocrons des Schicksals" aber ok. Sie war soweit recht kurzweilig, nett inszeniert, und bat auch wieder ein paar schöne, animierte Bilder; insbesondere das Asteroidenfeld und die ringförmige Basis darin hatten es mir angetan. Auch die neuerliche Begegnung mit Bendu fand ich nett. Das Highlight der Folge waren dann aber die letzten paar Minuten, mit der Verschmelzung der Holocrons. Vor allem natürlich Ezras Vision von Zwillingssonnen (als Lösung zur Vernichtung der Sith); aber auch Darth Mauls "Er lebt noch!" fand ich interessant. Wen könnte er damit meinen? Obi-Wan? Läuft das Ganze etwa auf eine letzte große Konfrontation zwischen den beiden hinaus, und wird Kenobi Mauls Geschichte ein für alle Mal ein Ende setzen? Mein Interesse, wo dieser Handlungsstrang hingehen wird, hat "Die Holocrons des Schicksals" jedenfalls geweckt.

Fazit: An "Die Holocrons des Schicksals" gefielen mir in erster Linie die letzten 2-3 Minuten. Die subtile Anspielung auf "Eine neue Hoffnung" war fantastisch, und die Frage, was Darth Maul gesehen hat, wird mich wohl auch noch länger beschäftigen. Davor konnte mir die Folge vor allem optisch wieder gefallen, und bot ein paar schöne Einstellungen und Weltraum-Animationen. Und recht kurzweilig war die Episode auch wieder. Zwei größere Kritikpunkte haben sich aber leider auch eingeschlossen. Kanans kurzer Aufenthalt im Vakuum des Alls fand ich selbst für eine Kinder-Zeichentrickserie unglaubwürdig, und mit der starken Bindung zwischen Ezra und Kanan – Stichwort Umarmung – erinnerte mich die Serie wieder einmal daran, wie dämlich das Liebesverbot für Jedi eigentlich ist, da Bindungen nun mal eben nicht auf solche Beziehungen beschränkt sein müssen. Insgesamt war "Die Holocrons des Schicksals" eine gute Folge, die jedoch mehr mit ihrem Implikationen für die Zukunft als dem Geschehen an sich überzeugte.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © Disney XD)




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