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The Orville - 1x04: If the Stars Should Appear Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: If the Stars Should Appear
Episodennummer: 1x04
Bewertung:
Erstausstahlung USA: 28. September 2017 (FOX)
Erstausstahlung D: -
Drehbuch: Seth MacFarlane
Regie: James L. Conway
Hauptdarsteller: Seth MacFarlane als Captain Ed Mercer, Adrianne Palicki als Commander Kelly Grayson, Penny Johnson Jerald als Dr. Claire Finn, Scott Grimes als Lieutenant Gordon Malloy, Peter Macon als Lieutenant Commander Bortus, Halston Sage als Chief Security Officer Alara Kitan, J. Lee als Lieutenant John Lamarr, Mark Jackson als Isaac.
Gastdarsteller: Chad L. Coleman als Klyden, Larry Joe Campbell als Steve Newton, Robert Knepper als Hamelac, James Morrison als Kemka, Max Burkholder als Tomilin, Norm MacDonald als Yaphit, Rachael MacFarlane als Computer u.a.


Kurzinhalt: Die Orville stößt auf ein riesiges Kolonieschiff, welches rund 2.000 Jahre alt sein dürfte. Als man den Kurs des Schiffes untersucht wird deutlich, dass dieses auf eine Sonne zusteuert. Captain Mercer bricht zusammen mit Kelly Grayson, Alara Kitan, Doktor Finn und Isaac auf, um den Bewohnern einen Besuch abzustatten, für den Fall, dass ihnen die drohende Gefahr nicht bewusst oder auch das Schiff so beschädigt wäre, dass sie allein an diesem nichts ändern können. Im Inneren der riesigen Biosphäre stoßen sie auf eine außerirdische Zivilisation, die sich größtenteils nicht einmal bewusst ist, dass sie sich in einem Raumschiff befinden. Einzig eine kleine Gruppe von Reformern ist davon überzeugt, dass irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht, doch ihre Proteste werden von der Theokratie brutal niedergeschlagen. Während sich Mercer, Finn und Isaac mit den Reformern treffen, werden Kitan und Grayson von der Polizei aufgegriffen. Diese fackelt nicht lang, und erschießt Alara kurzerhand, während sie Kelly gefangen nehmen und zu ihrem Anführer bringen. Doch auch dieser will die Wahrheit partout nicht akzeptieren…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Während ich mich als alteingesessener Trekkie an "Discovery" erst noch gewöhnen muss, fühlte ich mich bei "The Orville" auch bei der vierten Folge wieder einmal ganz zu Hause. Setup (das riesige Kolonieschiff, welches Rätsel aufgibt) und Thematik (dazu gleich) haben dabei einen starken TNG-Touch, während die Umsetzung mich diesmal doch recht stark an TOS erinnerte. Damit meine ich in erster Linie die bis auf die (Trill-artigen) Flecken im Gesicht sehr menschlich aussehenden Aliens (erst dachte ich überhaupt, die wären einst von der Erde entführt worden), sowie die nicht minder menschlich wirkenden Gebäude, Fahrzeuge etc. Da musste ich unweigerlich an die zahlreichen TOS-Folgen denken, in denen es die Crew in eine Umgebung verschlug, welche der Erde zum Verwechseln ähnlich sahen (damit man bestehende Sets der Paramount Studios verwenden konnte). Moderne Zuschauer ohne "Star Trek"-Bezug mögen sich bei "If the Stars Should Appear" eben daran gestört haben, ich empfand es als schönen Rückgriff bzw. Hommage an jene Serie, der "The Orville" – trotz moderner Effekte (das Schiff war wirklich schön gestaltet und sehr detailliert) in fast jeder Faser ihres Körpers Tribut zollt.

Neben den Sets, den wieder einmal hochwertigen Effekten und der souveränen Inszenierung durch "Star Trek"-Veteran James L. Conway stach für mich vor allem auch wieder die Musik von Joel McNeely hervor, dessen Komposition hier wieder einmal ganz stark an Jerry Goldsmith erinnerte; vor allem an dessen Musik für "Star Trek – Der Film" (u.a. der Flug durch die V'Ger-Wolke); aber auch leise "Alien"-Einflüsse meinte ich da und dort zu erkennen. Aber auch das Drehbuch konnte mir gefallen, und erzählte eine Geschichte in bester "Star Trek"-Tradition. Im Gegensatz zu manch anderen Episoden, die ihre Message etwas gar zu deutlich predigten, oder sich sehr eindeutig auf ein ganz spezifisches aktuelles Problem konzentrieren, funktioniert "If the Stars Should Appear" dabei als recht allgemeine Allegorie, die sich auf viele verschiedene Themen in der Vergangenheit, Gegenwart und wie zu befürchten ist auch Zukunft anwenden lässt (oder lassen wird). Mir persönlich drängte sich in erster Linie der Klimawandel und die betreffenden -Verweigerer auf, welche die Anzeichen nicht sehen wollen. Aber auch religiöse Fundamentalisten bekommen ihr Fett weg, insbesondere bei Hamelac, der – so scheint es – lieber die Welt untergehen sieht, als einzugestehen, dass sein Glauben auf einer Lüge basiert. "This world's not ready", sagt er – und erkennt nicht, dass es wenn niemand etwas tut schon bald keine "Welt" mehr geben wird. Zum Ende hin wartet "If the Stars Should Appear" dann – nachdem zuvor schon James Morrison ("Space 2063", "24") seine Aufwartung machte – nicht nur mit einem überraschenden Gastauftritt auf, sondern auch mit einem versöhnlichen Ausklang des Geschehens, mit dem sich die Episode ebenfalls in bester, utopischer "Star Trek"-Tradition bewegt.

Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Das einzige, was die Serie nach wie vor recht deutlich von ihrer Vorlage unterscheidet, ist der wesentlich höhere Humor-Anteil, und generell der deutlich lockerere Umgang der Crew zueinander. Bestimmte Dialoge könnte man sich vor allem auf der doch etwas ernsteren und hölzernen Crew der U.S.S. Enterprise-D unter dem Kommando von Captain Jean-Luc Picard nicht wirklich vorstellen. Mittlerweile habe ich mich an diesen deutlich lockereren Umgangston jedoch gewöhnt, und finde ihn sogar recht charmant. Generell war der Humor auch hier wieder eher nach meinem Geschmack, als die teils noch recht platten Witze aus dem Pilotfilm. Egal ob der Gag über die Zeugen Jehovas, Captain Mercer, dem das Essen der Bewohner nicht schmeckt (sich dies jedoch, um diplomatisch zu bleiben, nicht anmerken lassen will), oder die ganzen Sprüche, die Kelly bei ihrem Verhör ablässt, das meiste fand ich diesmal doch tatsächlich witzig. Einzig mit den anfänglichen Eheproblemen zwischen Klyden und Bortus (die noch dazu nichts mit ihren Erfahrungen aus "About A Girl" zu tun haben; was daran liegt, dass die Episode als zweites nach der Pilotfolge produziert wurde) konnte ich nicht viel anfangen. Davon abgesehen hat mich "If the Stars Should Appear" aber sehr gut unterhalten.

Fazit: Auch die vierte Folge von "The Orville" wärmte wieder mal mein nostalgisches Trekkie-Herz. Egal ob Setup, Inszenierung, Musik Sets, Effekte, das im Zentrum stehende Mysterium, oder auch die herrliche Allegorie, die man hier präsentiert (und die ich persönlich zwar auf den Klimawandel bezog, die sich aber vielfältig interpretieren lässt und dadurch der Episode eine gewisse Zeitlosigkeit verleiht; die wird man sich auch noch in 50 Jahren anschauen können und etwas finden, auf dass man sie umlegen kann – leider [oder hoffentlich, weil dann steht die Welt wenigstens noch]), atmete auch "If the Stars Should Appear" wieder einmal den Geist von Gene Roddenberrys unsterblicher Kreation, wobei ich mich diesmal aufgrund des sehr menschlichen Einschlags bei den Gebäuden, Fahrzeugen etc. teils besonders stark an TOS zurückerinnert fühlte. Einzig an den erhöhten Humor-Anteil – der zwar mittlerweile schon deutlich mehr, jedoch immer noch nicht vollständig, meinen persönlichen Geschmack trifft – muss man sich als Trekkie gewöhnen. Dann steht einem unterhaltsam-nostalgischen TV-Abend nichts im Weg.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2017 FOX)




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