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The Orville - 1x02: Command Performance Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: Command Performance
Episodennummer: 1x02
Bewertung:
Erstausstahlung USA: 17. September 2017 (FOX)
Erstausstahlung D: -
Drehbuch: Seth MacFarlane
Regie: Robert Duncan McNeill
Hauptdarsteller: Seth MacFarlane als Captain Ed Mercer, Adrianne Palicki als Commander Kelly Grayson, Penny Johnson Jerald als Dr. Claire Finn, Scott Grimes als Lieutenant Gordon Malloy, Peter Macon als Lieutenant Commander Bortus, Halston Sage als Chief Security Officer Alara Kitan, J. Lee als Lieutenant John Lamarr, Mark Jackson als Isaac.
Gastdarsteller: Chad L. Coleman als Klyden, Jeffrey Tambor als Ben Mercer, Holland Taylor als Jeannie Mercer, Larry Joe Campbell als Steve Newton, Ron Canada als Admiral Tucker u.a.


Kurzinhalt: Die Orville empfängt einen Notruf von einem Schiff, dass von den Krill angegriffen wurde. Captain Mercer staunt nicht schlecht, als ihn von diesem dann auf einmal seine Eltern begrüßen. Zusammen mit Kelly bricht er auf, um ihnen einen Besuch abzustatten. In ihrer Abwesenheit überträgt er der blutjungen Lt. Alara Kitan das Kommando. Doch kaum sind Ed und Kelly auf dem fremden Schiff angekommen, erweist sich dieses als holographische Illusion, und sie werden über Lichtjahre hinweg auf den Planeten der Caliban teleportiert. Und so wird Alara, gleich bei ihrem ersten Kommando, mit einer echten Krisensituation konfrontiert. Während sie langsam und mit Hilfe von Doktor Claire Finn versucht, in die Aufgabe hineinzuwachsen, finden sich Ed und Kelly in ihrem alten Apartment wieder – dass sich schon bald als Teil eines außerirdischen Zoos erweist…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Nachdem ich von der Pilotfolge "Old Wounds" ja nicht gerade angetan war, erwies sich "Command Performance" als markante Steigerung. In dieser zweiten Folge war "The Orville" genau das, was ich mir von der Serie erwartet und erhofft hatte. Ja, der Humor ist immer noch etwas dominant und teilweise auch etwas platt – was vor allem für die Eiergags zu Beginn der Folge gilt. Aber insgesamt ist das Verhältnis zwischen Comedy und Drama hier schon deutlich ausgewogener und stimmiger, und hat mich auch der Humor insgesamt mehr angesprochen. Man profitiert auch davon, im Vergleich zu "Old Wounds", wo erst das Setting und die Figuren vorgestellt werden mussten, eine ganze Folge lang Zeit hat, um die Geschichte zu erzählen. Die Idee des außerirdischen Zoos mag dabei zwar nicht unbedingt neu sein (tatsächlich könnte man darin eine Anspielung an die "Star Trek"-Zeichentrickserie erkennen), ist aber gut genug umgesetzt, um nicht negativ hervorzustechen. Das Herz der Folge liegt aber ohnehin in Alaras Kampf mit ihrem Kommando.

War die Pilotfolge noch sehr auf Ed fokussiert, beginnt man hier nun zunehmend, den anderen Figuren mehr Beachtung zu schenken. Im vorliegenden Fall rückt Alara in den Mittelpunkt des Geschehens, als der unerfahrene Lieutenant aufgrund des "Karenzurlaubs" von Borrus das Kommando übernimmt. Ihre erste Reaktion darauf – abzuhauen und sich einen Tequila zu genehmigen – ist dabei einerseits erfrischend anders, als man sich das z.B. bei "Star Trek" erwarten würde, und zugleich sehr menschlich (und irgendwie auch lebensnah), und macht uns die Figur sympathisch. Dementsprechend fiebert man nach dieser ersten geschockten Reaktion sowie auch dem ersten Fehltritt mit ihr mit, und drückt ihr die Daumen, dass es ihr doch noch gelingt, die Rettungsmission zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen. Die dafür von ihr gefundene Lösung fand ich ausgesprochen gelungen; nicht zuletzt, da hier auch leise Kritik an der aktuellen TV-Unterhaltung mitschwingt, die Menschen genauso vorführt, wie dies die Caliban in ihrem Zoo tun. Zudem zeigt Halston Sage in der Rolle eine wirklich gute Performance. Und auch ihre gemeinsamen Szenen mit Dr. Finn fand ich gelungen. Fast könnte man hierin auch eine gewisse Meta-Ebene hineindeuten: Die noch recht junge Aktrice, die sich bei der Genre-Veteranin Rat holt. Jedenfalls hoffe ich, dass aus diesen zarten Ansätzen in weiterer Folge eine Freundschaft entstehen wird. Was auch wieder überzeugen konnte, waren die Effekte, die Sets, die ("echten") Alien-Masken, sowie die Musik. Vor allem letzteres war wieder einmal "Star Trek" in Reinkultur, inklusive des Anschwellens der Musik nach einer dramatischen Szene, kurz bevor in die Werbeunterbrechung abgeblendet wird. Und vor allem auch die neue, klassische Intro-Sequenz hatte es mir angetan, und wärmte mein Alt-Trekkie-Herz.

Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Die B-Story rund um Ed und Kelly fällt im direkten Vergleich zwar etwas ab, ist aber dennoch ok. Sonderlich originell ist es halt nicht, ein zerstrittenes Ehepaar zu isolieren und sie so dazu zu zwingen, sich auszusprechen. Zudem litt gerade auch dieser Teil wieder einmal unter MacFarlanes eingeschränkten schauspielerischen Fähigkeiten (falls "The Orville", was ich nach dieser Folge hoffe, für eine zweite Staffel verlängert wird, hoffe ich, dass er die Drehpause für eine Schauspielschule nutzt). Dennoch gab es zwischen den beiden schon ein paar nette Momente, und konnte zumindest ich mich auch da und dort durchaus wiederfinden. Zudem finde ich es grundsätzlich positiv, dass man sich ihrer schwierigen Beziehung zueinander und den unausgesprochenen Gefühlen und gegenseitigen Vorwürfen hier gleich gewidmet hat – in der Hoffnung, dass sich das jetzt nicht durch die ganze Staffel zieht. Und auch wenn der Humor hier insgesamt schon eher meinen Geschmack traf und auch nicht mehr so übermächtig war, so gab es doch auch wieder den einen oder anderen Gag, der bei mir nicht so recht zünden wollte. Und trotzdem ist "Command Performance" das gelungen, was "Old Wounds" noch verwehrt blieb, nämlich mich von "The Orville" zu überzeugen.

Fazit: Im Vergleich zum doch eher holprigen Jungfernflug stellt "Command Performance" eine deutliche und höchst erfreuliche Steigerung dar. War mir "Old Wounds" noch zu sehr eine Gag-Parade – deren Humor bei mir zudem überwiegend nicht zünden wollte – ist das Verhältnis zwischen Comedy und Drama hier schon deutlich ausgewogener, und insgesamt bot "Command Performance" genau jenes "The Orville", auf dass ich gehofft hatte: Nämlich, eine etwas lockerere und amüsantere Variante von "Star Trek", die sich als Hommage versteht, und klassische Trek-Kost bietet. Ja, der eine oder andere Witz wollte auch diesmal bei mir nicht zünden, die Idee mit dem Alien-Zoo war nicht unbedingt neu, und das Setup mit dem man Ed und Kelly dazu zwang, sich auszusprechen, etwas typisch und konstruiert. Zumal mich MacFarlances Schauspiel nach wie vor nicht 100%ig überzeugt. Dennoch war "Command Performance" wesentlich unterhaltsamer, konzentrierte sich stärker auf die Figuren, und gefiel mir vor allem mit der Art und Weise, wie sie Alaras Probleme damit, zum ersten Mal das Kommando zu übernehmen (und dann gleich in so einer Notsituation) behandelte. Und was die Produktion an sich betrifft – Sets, Kostüme, Masken, Effekte, Musik – gab's ja ohnehin schon an "Old Wounds" nichts zu bemängeln, wobei sich hier nun auch noch ein schönes, klassisches Intro in bester "Star Trek"-Tradition dazugesellte. So sehr ich nach der Pilotfolge auch noch skeptisch gewesen sein mag, aber "Command Performance" machte nun auch mich zum Fan. Jetzt muss es den kommenden Episoden nur noch gelingen, daran anzuknüpfen, dann können sich alteingesessene Trekkies – für den Fall, dass sie "Discovery" nicht überzeugt – zumindest bei "The Orville" wie zu Hause fühlen.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2017 FOX)




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Kommentare (2)
RSS Kommentare
1. 04.03.2018 23:52
 
Ich fand die Folge auch gut. Ganz besonders hat mir Haston Sage gefallen, da sie ihre Rolle sehr überzeugend gespielt hat und sie eine feine und differenziert Mimik zeigte.
 
Rainer
2. 08.03.2018 12:14
 
Da kann ich nur zustimmen. Halston Sage ist eine echte Entdeckung! :)
 

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