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Star Wars - X-Wing Rogue Squadron: The Rebel Opposition Drucken E-Mail
Das erste Comic-Abenteuer der Renegaten-Staffel Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 09 Juli 2017
 
Titel: "Star Wars - X-Wing Rogue Squadron: The Rebel Opposition"
Bewertung:
Autoren: Michael A. Stackpole & Mike Baron
Zeichnungen: Allen Nunis
Tusche: Andy Mushynsky
Farben: Dave Nestelle
Lettering: Steve Dutro
Cover: Dave Dorman
Umfang: 96 Seiten
Verlag: Dark Horse (E)
Veröffentlicht: 1995 (E)
ISBN: 978-1-59307-572-9 (Omnibus, E)
Kaufen: Omnibus (E)
 

Kurzinhalt: Einen Monat nach der Schlacht von Endor verschlägt es die Rogue Squadron nach Cilpar, um Versorgungsgüter von dort nach Mrlsst zu schaffen. Der Planet gehört keinem der beiden großen Mächte an, die nach wie vor um die Vorherrschaft in der weit, weit entfernten Galaxis kämpfen. Vielmehr hat die dortige, lokale Regierung mit der dort stationierten imperialen Garnison Frieden geschlossen. Als die Renegaten-Staffel ankommt werden sie allerdings von den imperialen Streitkräften angegriffen und voneinander getrennt. Während Wedge Antilles darauf drängt, die Mission fortzuführen und Kontakt mit der dort stationierten Kontaktperson der Rebellen aufzunehmen, treffen die beiden abgestürzten Piloten Tycho Celchu und Wes Janson auf eben diese. Wie sich herausstellt, handelt es sich dabei um Winter, die Leia Organa zum Verwechseln ähnlich sieht. Während sie beim verletzten Janson in der Höhle bleibt, gibt sich Tycho als imperialer Pilot aus und mischt sich unter ihre Streitkräfte. Doch ein Verräter in ihren Reihen gefährdet die Mission der Rogue-Staffel…

Review: Wenn man so wie ich inhaltlich-chronologisch liest und somit den zehn Jahre später entstandenen "Rogue Leader"- vor dem ersten "Rogue Squadron"-Comic, wird wieder einmal deutlich, wie viel sich nach Mitte der 90er im Comic-Bereich dank der Computer-Revolution getan hat. Denn "The Rebel Opposition" sieht, vor allem was die Farbgebung betrifft, noch recht altbacken aus, so wie man die Comics halt aus den 2-3 Jahrzehnten davor kennt. Sprich: Zwar grundsätzlich schon mit schönen, kräftigen Farben, wobei jedoch die meisten Flächen einfarbig gehalten sind; Farbverläufe sucht man hier somit überwiegend vergeblich. Auch die Hintergründe sind teilweise noch sehr schlicht, einfarbig und wenig detailliert gehalten, wobei man auch das damals noch beliebte und heutzutage kaum mehr anzutreffende Stilmittel, dem Hintergrund in einzelnen Bildern eine völlig andere – und eigentlich unpassende – Farbe zu geben, gelegentlich antrifft. Ähnlich beeindrucken wie nur ein paar Jahre später entstandene Comics kann "The Rebel Opposition" jedenfalls nicht – auch wenn die Illustrationen selbst grundsätzlich durchaus gefallen können und einen guten Eindruck hinterlassen, wobei vor allem die großen Bilder die üblicherweise zum Anfang und Ende der jeweiligen Ausgabe platziert sind – der Erzählbogen von "The Rebel Opposition" verteilt sich auf vier Einzelcomics – gefallen können. Zudem habe ich mich zugegebenermaßen nach ein paar Seiten an den schlichteren, älteren Stil gewöhnt – den man ihm ja auch nicht wirklich vorwerfen kann. Dennoch, im Vergleich zu späteren Comics fehlt was die Bilder betrifft ein bisschen der Wow-Effekt.

Auch inhaltlich war "The Rebel Opposition" jetzt kein Reißer; eine kurzweilige und interessante Geschichte erzählt er aber durchaus. Am interessantesten fand ich dabei, die Piloten der Renegaten-Staffel wieder etwas besser kennenzulernen und darüber hinaus zu sehen, wie sich ihr Schöpfer Michael Stackpole sie optisch vorgestellt hat. Eben dieser Eindruck, der sich in den weiteren Comics der Reihe sicher auch noch schärfen wird, werde ich diesmal auch beim Lesen seiner X-Wing-Reihe mitnehmen (ein "Vorteil", den ich bei den ersten beiden Malen wo ich die Romane gelesen habe – Mitte der 90er und dann nochmal Anfang bis Mitte der 0er-Jahre – noch nicht hatte). Generell war es nett, sie – wieder – kennenzulernen, ist es doch schon wieder ein Weilchen her, dass ich die Romane gelesen habe. Die Story an sich war ebenfalls ok und soweit recht kurzweilig, wenn auch nichts Besonderes – wobei mir vor allem der Verräter-Plot etwas ausgelutscht erschien. Dafür fand ich es aber immerhin positiv, dass hier auch tatsächlich eine Geschichte erzählt wurde, und diese nicht einfach nur als Ausrede für Action diente. Da merkt man halt mit Michael Stackpole die Handschrift eines (Roman-)Autors.

Fazit: Fans der X-Wing-Reihe von Michael A. Stackpole und Aaron Allston können hier bedenkenlos zugreifen – sollten sich jedoch darauf einstellen, dass der Comic Mitte der 90er entstanden ist und deshalb vor allem was die Farbgebung betrifft ein wenig altbacken wirkt. Während die Illustrationen grundsätzlich durchaus gefallen können, sorgen die fehlenden Farbverläufe dafür, dass "The Rebel Opposition" optisch jetzt nicht unbedingt zu den beeindruckendsten "Star Wars"-Comics zu zählen ist. Auch inhaltlich ist er "nur" ok. Zwar ist es grundsätzlich angenehm, dass hier auch wirklich eine Geschichte erzählt wird und diese nicht nur als Ausrede für Action dient, jedoch ist die Story recht einfach und wenig komplex. Immerhin macht sie aber einen guten Job wenn es darum geht, uns die diversen Piloten der Rogue-Staffel näher vorzustellen, und ist zudem recht kurzweilig. Der Prequel-Comic zur Reihe, "Rogue Leader", hat mir zwar sowohl optisch als auch inhaltlich besser gefallen, aber auch "The Rebel Opposition" machte insgesamt einen durchaus guten Eindruck.

Bewertung: 3/5 Punkten
Christian Siegel
Coverbild © 1995 Dark Horse Comics





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