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Iron Fist - 1x06: Zweifel führen zum Tod Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: Immortal Emerges from Cave
Episodennummer: 1x06
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 30.09.2016 (Netflix)
Drehbuch: Dwain Worrell
Regie: RZA
Hauptdarsteller: Finn Jones als Danny Rand, Jessica Henwick als Colleen Wing, Jessica Stroup als Joy Meachum, Tom Pelphrey als Ward Meachum, David Wenham als Harold Meachum.
Gastdarsteller: Rosario Dawson als Claire Temple, Wai Ching Ho als Madame Gao, Hoon Lee als Lei Kung the Thunderer, Jane Kim als Alessa/Bride of Nine Spiders, David Sakurai als Scythe, Suzanne H. Smart als Shirley Benson, Barrett Doss als Megan, Olek Krupa als Radovan Bernivig, Nikita Bogolyubov als Andrei Veznikov, Stan Demidoff als Grigori Veznikov, Alessia Sushko als Sabina Bernivig, Trent Armand Kendall als Wayne Olsen, Taylor Treadwell als Delicia u.a.


Kurzinhalt: Während Claire den schwer verwundeten Radovan – der für die Hand das synthetische Heroin hergestellt hat – so gut als möglich versorgt, erhält Danny eine Nachricht von Madame Gao. Diese lädt ihn dazu ein, sich in einem Turnier der Hand zu stellen. Wenn er gewinnt, werden sie Radovans Tochter Sabina freilassen. Verliert er, darf er sich der Hand zukünftig nicht mehr in den Weg stellen. Um der vermeintlichen Eisernen Faust den Garaus zu machen, rekrutiert Gao einige Kämpfer mit unterschiedlichsten Spezialgebieten. Im Zuge des Turniers wird sich Danny Rand jedoch nicht nur den Gegnern, sondern auch seinen eigenen Dämonen stellen müssen. Währenddessen verfällt Ward immer mehr dem Heroin. Und Claire und Colleen sehen sich letztendlich dazu gezwungen, Radovan ins Krankenhaus zu bringen. Doch ist er dort auch wirklich sicher?

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix "Zweifel führen zum Tod" setzt den Aufwärtstrend der Serie weiter fort. Hauptverantwortlich dafür war das Turnier, welches zwar nicht übermäßig originell gewesen sein mag, aber doch sehr gelungen umgesetzt war. Entscheidend war dabei in weiterer Folge die Vorstellung seiner Gegner gleich zu Beginn. Vor allem die blutige Karaoke-Variante von "Take on me" wird mir wohl – als bislang erste Szene aus "Iron Fist" – noch länger in Erinnerung bleiben, und machte sogleich Eindruck. Wobei ich in weiterer Folge dann eigentlich den Kampf gegen die weibliche Gegnerin, die ihn neben ihrem Gift in erster Linie auch auf psychischer Ebene angreift, am besten gefallen konnte. Generell unterschieden sich die drei Duelle klar voneinander, und waren dadurch sehr abwechslungsreich. Und im Vergleich zu einigen früheren Action-Einlagen waren sie zudem – auch wenn man auf eine ähnliche Split Screen-Spielerei wie in "Der eingeschworene Feind der Hand" verzichtet hat – recht gut inszeniert (wenn ich mich auch nach wie vor Frage, warum die Marvel/Netflix-Serien "Daredevil" in diesem Bereich unangefochten die Hoheit überlassen).

Wovon die Folge auch enorm profitiert, ist der neuerliche – größere – Auftritt von Madame Gao. Im Gegensatz zu den meisten bei "Iron Fist" vorgestellten Figuren (lediglich Colleen Wing würde ich hier ausnehmen) kommt für mich bislang nur dann so richtig Leben in die Serie, wenn bereits zuvor etablierte Figuren auftreten; was nicht gerade für die neu hinzugekommenen Figuren spricht. Die größeren Auftritte von Gao – und auch Claire – haben aber zumindest Zweifel führen zum Tod" zweifellos geholfen, wobei ich vor allem die letzte Konfrontation zwischen Gao und Danny sehr stark fand. Wie mir das Dilemma am Ende überhaupt gut gefallen konnte. Ich persönlich hatte dabei den Eindruck, dass der "Mönch" ihn nur reinlegen wollte und er den Test letztendlich eh bestanden und das Richtige getan hat. Falls ich damit falsch liege, wären seine Lehren wiederum stark zu hinterfragen. Ich hoffe, die weiteren Folgen werden hier Klarheit bringen. Insgesamt muss ich sagen, dass mich die Art und Weise, wie Danny während der Kampfe immer wieder Visionen seines Lehrers aus K'un-Lun, nicht wirklich überzeugen konnte. Das war für mich dann auch der Hauptkritikpunkt an den Kampfszenen. Zumal ich die dort dargebotenen Lehren nicht sonderlich erwähnenswert fand. Und auch die beiden B-Plots waren leider wenig berauschend. Im einen dürfen sich Colleen und Claire als völlig inkompetent erweisen, als sie Radovan ins Krankenhaus bringen und ihn dort verlieren – womit sie Dannys Bemühungen torpedieren und seinen Erfolg ad absurdum führen. Und alles rund um Wards Heroinsucht wäre wesentlich packender wenn mir die Figur nicht so egal wäre. Highlight war somit auch "Zweifel führen zum Tod" wieder mal keins – weshalb ich hoffe, dass der Aufwärtstrend weitergehen wird und "Iron Fist" mit ihr noch nicht den Zenit erreicht hat.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Dass sich ein angehender Held und/oder Martial Arts-Kämpfer einer Art Prüfung unterziehen muss, mag jetzt nicht unbedingt die neuste Idee der Welt sein. Dennoch war das Ergebnis für mich die bisher beste Episode der Serie. Die Gegner waren sehr unterschiedlich, und prüften Danny so auch auf sehr abwechslungsreiche Art und Weise. Zudem wurden sie beim Einstieg auf bereits recht eindrucksvolle Art und Weise vorgestellt, wobei vor allem die Karaoke-Szene in Erinnerung bleibt. Auf die Visionen seines Lehr-Mönchs während der Kämpfe hätte ich zwar verzichten können, und inszenatorisch kamen sie wieder einmal bei weitem nicht an die besten Momente aus "Daredevil" heran, im Vergleich zu früheren Actionszenen der Serie schlugen sich die Kämpfe aber wacker. Darüber hinaus profitierte die Folge auch wieder von den Auftritten von Claire und insbesondere Madame Gao. Die schwachen B-Stories, in denen sich Claire und Colleen als inkompetent erweisen und sich Radovan unter der Nase wegschnappen lassen, sowie Ward mit seiner Heroinsucht kämpft, ziehen den Gesamteindruck dann zwar wieder nach unten. Dennoch war "Zweifel führen zum Tod" die erste Folge der Serie, die ich zumindest mal als "ok bis gut" klassifizieren würde.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2017 Marvel/Netflix)




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