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The Expanse - 2x06: Paradigm Shift Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) SyFy

Originaltitel: Paradigm Shift
Episodennummer: 2x06
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 01.03.2017
Erstausstrahlung D: -
Drehbuch: Naren Shankar
Regie: David Grossmann
Hauptdarsteller: Thomas Jane als Detective Josephus Miller, Steven Strait als James Holden, Cas Anvar als Alex Kamal, Dominique Tipper als Naomi Nagata, Wes Chatham als Amos Burton, Frankie Adams als Roberta "Bobbie" Draper, Florence Faivre als Juliette Andromeda Mao, Shawn Doyle als Sadavir Errinwright, Shohreh Aghdashloo als Chrisjen Avasarala.
Gastdarsteller: Chad L. Coleman als Fred Johnson, Hugh Dillon als Lt. Sutton, Sam Huntignton als Solomon Epstein, Cara Gee als Drummer, Ted Whittall als Dr. Iturbi, Sarah Allen als Pvt. Hillman, Mpho Koaho als Pvt. Travis, Dewshane Williams als Pvt. Sa'id, Andrew Rotilio als Diogo, Carlos Gonzalez-Vio als Cortazar, Conrad Pla als Colonel Janus u.a.


Kurzinhalt: Nachdem die Eros-Krise überstanden ist, wird die Roci-Crew auf Tycho als Helden empfangen. Avasarala geht in die Offensive. Auf dem Jupitermond Ganymed wird Bobbies Trupp während einer Patrouille angegriffen…

Review: Mir ist bewusst, dass ich als Leser der Vorlage eine andere Erwartungshaltung habe, als diejenigen Zuschauer, die sich die Serie ohne Vorwissen anschauen und auch wenn ich stets bemüht bin zwischen den Büchern und der Adaption zu unterscheiden, so ist "Paradigm Shift" leider doch die erste Folge der 2. Staffel von der ich leicht enttäuscht bin. Besonders das Ende hat einiges an Potential liegen lassen. Aber der Reihe nach. Nach dem vorläufigen Höhepunkt in der letzten Folge ist die Serie erwartungsgemäß wieder an einem Punkt angekommen in der die Handlung und die Figuren etwas Zeit zum Durchatmen brauchen, bevor die nächste Krise in Angriff genommen werden kann. Dabei findet die Folge sogar noch etwas Zeit, um mit Solomons Epsteins Testflug die Vorgeschichte zur Serie in einer Reihe von Rückblenden, die die Episode einrahmen, zu erzählen. Ich war beim Ansehen kurz darüber verwundert, warum sich die Autoren gerade an dieser Stelle dazu entschlossen haben, die Handlung der Novelle "Drive" zu adaptieren. Aber in Anbetracht dessen, dass das Protomolekül in den richtigen Händen das Potential hat, ähnlich wie Epsteins Erfindung, welche die Grundlage des Raumflugs innerhalb der Serie bildet, das nächste Kapitel der Besiedelung des Weltraums durch die Menschheit einzuleiten und da auch die Serie mit dieser Folge dabei ist, das nächste Handlungskapitel aufzuschlagen, es eigentlich kaum einen geeigneteren Zeitpunkt gibt um diesen Zusammenhang herauszuarbeiten.

Episodenbild (c) SyFy Trotzdem kommt die Folge etwas holprig erzählt daher und springt mir ein paar Mal zu häufig zwischen den Schauplätzen und Figuren hin und her. Besonders nach der gelungenen Überleitung zum neuen Schauplatz Ganymed hätte ich es begrüßt, wenn man Bobbies Trupp ohne Unterbrechungen bis zum Abspann begleitet hätte, auch wenn mir das Gespräch zwischen Avasarala und Errinwright zwischendurch sehr gefallen hat. Avasarala ist aus der Eros-Krise gestärkt hervorgegangen, weil sie im Gegensatz zum Rest der Regierung, die ihre Beine in die Hand genommen haben und auf dem Mond geflüchtet sind, als ranghöchste Politikerin auf der Erde geblieben ist und ihr Schicksal mit dem Rest der Erdenbürger geteilt hat. Auch wenn ich Avasaralas Schandmaul aus den Büchern in der Serie etwas vermisse, tut es gut etwas von ihrer feurigen Seite zu sehen. Hier nutzt sie ihre gestärkte Glaubwürdigkeit und liest ihrem Vorgesetzten nun ordentlich die Leviten. Bei den Ganymed-Szenen haben die Autoren zwar die Verwirrung des Angriffes gut herausgearbeitet, der Off-Screen-Tod von Bobbies Kameraden halte ich aber für einen Fehler der Autoren. Ich kann zwar verstehen, dass die Macher uns so wenig wie möglich zeigen möchten, um die Natur des Angriffs noch etwas im Dunkeln zu lassen, jedoch hat die Serie mehr Zeit als in diese Figuren als die Vorlage gesteckt und nachdem man den Badass-Faktor der Marines angeteasert hat, hätte ich die Figuren doch wenigstens einmal richtig in Action gesehen, bevor sie den Löffel abgeben. Ich hoffe, dass das noch nicht alles gewesen ist und die Serie in den kommenden Episoden vielleicht durch Rückblicke etwas Klarheit über das schafft, was auf dem Jupitermond geschehen ist. Wenn nicht, wäre das aus meiner Sicht reichlich unbefriedigend.

Fazit: "Paradigm Shift" ist eine solide, aber auch etwas holprig erzählte Aufbaufolge, die den nächsten Akt der Geschichte vorbereitet. Leider haben sich die Macher entschieden, aus dem, was in der Finalszene passiert ist, ein Geheimnis zu machen und die eigentliche Action zumindest in dieser Episode off-screen abzuhandeln, was mich auf dem falschen Fuß erwischt hat.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Tu Bacco
(Bilder © 2017 SyFy)




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