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Agents of S.H.I.E.L.D. - 3x17: Zwietracht Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/ABC

Originaltitel: The Team
Episodennummer: 3x17
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 19. April 2016
Erstausstrahlung D: 28. Oktober 2016 (RTL Crime)
Drehbuch: DJ Doyle
Regie: Elodie Keene
Hauptdarsteller: Clark Gregg als Phil Coulson, Chloe Bennet als Daisy Johnson, Ming-Na Wen als Melinda May, Brett Dalton als Hive, Iain De Caestecker als Leo Fitz, Elizabeth Henstridge als Jemma Simmons, Henry Simmons als Alphonso Mackenzie, Luke Mitchell als Lincoln Campbell.
Gastdarsteller: Powers Boothe als Gideon Malick, Juan Pablo Raba als Joey Gutierrez, Natalia Cordova-Buckley als Elena Rodriguez, Mark Dacascos als Giyera, Gabriel Salvador als Lucio, Rob Silverman als Kevin u.a.


Kurzinhalt: Giyera ist aus seiner Zelle entkommen, und führt Hive nun mitten ins Hauptquartier von SHIELD. Während die völlig unterlegenen verzweifelt versuchen, die Bedrohung einzudämmen, holen sich Daisy Johnson und Lincoln Campbell die Unterstützung zweier weiterer Inhumans, Elena Rodriguez und Joey Gutierrez. Zusammen tritt das Einsatzteam, das sich Secret Warriors nennt, an, um die SHIELD-Zentrale zurückzuerobern und ihre dort in die Ecke gedrängten SHIELD-Kollegen zu retten. Die Mission gelingt, und man schafft es dabei sogar, Gideon Malick gefangen zu nehmen. Doch kurz nachdem Coulson ihn verhört hat, findet man ihn tot in seiner Zelle. Offenbar wurde er von einem von ihnen ermordet. Fitz und Simmons finden indes heraus, dass es Hive möglich ist, andere Inhumans zu infizieren und sie dadurch seinem Willen zu unterwerfen. Coulson lässt die Basis abriegeln und stellt Daisy, Lincoln, Yo-Yo und Joey unter Bewachung, ohne ihnen die Gründe dafür zu nennen – was innerhalb des Teams zu Zwietracht führt…


Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/ABC Die ersten paar Minuten der Folge waren noch recht knackig. Der Kampf im Hauptquartier von SHIELD, die schnelle Rekrutierung von Elena und Joey, und wie die "Secret Warriors" dann schließlich Hive und seine Mannen zurückschlagen, sorgte für einen packenden, turbulenten und unterhaltsamen Einstieg. Die Action war zwar nicht sonderlich auffällig inszeniert, aber nachdem die Folge davor diesbezüglich ja praktisch völlig auf Sparflamme köchelte, war es positiv, hier mal wieder eine kleine Dosis serviert zu bekommen. Grundsätzlich interessant fand ich dann auch noch die Erkenntnis, dass es Hive möglich ist, auf andere Inhumans Einfluss zu nehmen, und sie mehr oder weniger zu kontrollieren – was dann verständlicherweise zu Misstrauen innerhalb des Teams führt. Leider jedoch fand ich nicht unbedingt, dass man aus dieser interessanten Ausgangssituation in weiterer Folge sonderlich viel herausgeholt hat. Ja, gut, ok, den Twist wer denn nun wirklich der Verräter ist, hatte ich nicht kommen sehen, wobei ich ihnen zugleich auch nicht auf den roten Hering hereingefallen bin, da dieser etwas zu offensichtlich platziert wurde. Dennoch ist es der Serie dadurch gelungen, mich nach langer Zeit wieder einmal zu überraschen, was ich ihnen durchaus anrechne. Davon abgesehen wollte sich bei mir aber nie ein echtes Gefühl des Misstrauens und der Paranoia einstellen – obwohl die Ausgangssituation dafür ja eigentlich prädestiniert gewesen wäre.

Kritisch sehe ich auch Gideons Tod. Einerseits stellte sich mir hier unweigerlich die Frage, ob die Serie damit – früher, als den Machern das eigentlich lieb sein kann – die Frage, ob es möglich ist, die Zukunft zu verändern und die von Gideon und Daisy gesehenen Visionen zu verändern, mit Ja beantwortet hat. Weil dann würde sämtliche Spannung rund um den in naher Zukunft anstehenden Shuttleeinsatz wirkungslos verpuffen – was irgendwie nicht das Ziel dieser Wendung gewesen sein kann. Generell hatte ich ja bereits kritisiert, dass Gideon die Ereignisse der letzten Folge überlebt hat, da es einfach wie ein logischer und passender Schlusspunkt für die Figur gewirkt hätte. Und gerade auch angesichts der Tatsache, dass sie ihn in der darauffolgenden Episode nun eh erst recht umbringen, wäre es mir rückblickend wohl wirklich lieber gewesen, man hätte das schon in der Folge zuvor erledigt – auch wenn dies bedeutet hätte, diese Episode hier ein bisschen umzuschreiben. Auch die Wendung am Ende sehe ich, so angenehm überraschend sie auch gewesen sein mag, nicht nur positiv. Denn hätte sich eine der anderen als Verräter herausgestellt, hätte ich als Zuschauer die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass sie fürs Team nun tatsächlich verloren sind. Dass es just Daisy trifft macht es hingegen zu klar und deutlich, dass man ein Heilmittel finden wird. Somit haben wir hier wieder einmal nur einen "wie", aber keinen "ob"-Cliffhanger. Um das Review – so wie die Episode – mit einer positiven Note zu beenden, sei jedoch abschließend noch auf den Kuss zwischen Fitz und Simmons eingegangen. Ich sage nur: Endlich! Jemma sagt ja selbst "Wir haben genug Zeit verschwendet" – womit sie mir die Worte aus dem Mund nahm. Schön, dass dieses Herumgeplänkel nun – vermeintlich – endlich ein (positives) Ende gefunden hat.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/ABC "Zwietracht" reiht sich in die Riege der ok-Folgen der dritten Staffel ein. Gut gefallen konnte mir dabei vor allem der Einstieg, wo die "Secret Warriors" loszogen, um ihre Agenten-Kollegen von SHIELD vor dem Angriff durch Hive und dessen Untergebenen zu retten. Die Action war zwar nicht sonderlich herausragend, aber doch solide inszeniert, und die ersten 5-10 Minuten machten noch richtig Spaß. Was danach kam, war auch noch ok, kam für meinen Geschmack aber nicht mehr an diesen frühen Höhepunkt heran. Irgendwie wollte sich trotz der interessanten Ausgangssituation bei mir nicht so recht eine düster-paranoide Stimmung einstellen. Die Offenbarung, wer der Verräter im Team ist, war dann zwar – zumindest für mich – überraschend, für die weitere Entwicklung der Serie halte ich sie aber auch nicht für unproblematisch; eine entbehrlichere Figur zu nehmen hätte wohl für mehr Spannung gesorgt. Und auch Malicks Tod fand ich nicht übermäßig gelungen umgesetzt; da wäre es mir wohl doch lieber gewesen, seine Vision hätte sich bewahrheitet und Hive hätte ihn bereits am Ende der vorangegangenen Folge ermordet. Immerhin, mit dem Kuss zwischen Fitz und Simmons gab es am Ende noch einmal ein kleines Highlight, und die Flucht des Verräters sorgt für eine vielversprechende Ausgangssituation für die kommenden Episoden.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2016 Marvel/ABC)




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