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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: Barge of the Dead
Episodennummer: 6x03
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 06. Oktober 1999
Erstausstrahlung D: 28. Oktober 2000
Drehbuch: Ronald D. Moore & Bryan Fuller
Regie: Mike Vejar
Hauptdarsteller: Kate Mulgrew als Captain Kathryn Janeway, Robert Beltran als Chakotay, Tim Russ als Tuvok, Roxann Biggs-Dawson als B'Elanna Torres, Robert Duncan McNeill als Tom Paris, Robert Picardo als The Doctor, Jerry Ryan als Seven of Nine, Ethan Phillips als Neelix, Garrett Wang als Harry Kim.
Gastdarsteller: Karen Austin als Miral, Eric Pierpoint als Kortar, Sherman Augustus als Hij'qa, John Kenton Shull als Brok'tan u.a.

Kurzinhalt: Nach einem Shuttleunfall wird B'Elanna Torres von Tom Paris reanimiert. Allerdings verhält sich die restliche Voyager-Crew zunehmend sonderbar. So singen der Doktor und Seven eine klingonische Oper, und Tuvok fordert sie zu einem Batleth-Duell heraus. Während einer Feier sieht sie dann plötzlich einen klingonischen Krieger, der ihre Freunde und Kollegen ermordet. Unmittelbar darauf findet sie sich auf der Barke der Toten wieder, welche unehrenhafte, verstorbene Krieger nach Gre'thor – die klingonische Hölle – bringt. Offenbar ist sie im Shuttle gestorben – alles danach war ein Traum, der die Krieger auf die Überfahrt ins Leben nach dem Tod vorbereiten soll. Kurz nach B'Elanna trifft auch Miral, ihre Mutter, auf der Barke ein. Sie soll wegen der Schande, die ihre Tochter auf sie geladen hat, nach Gre'thor verbannt werden. Unmittelbar darauf erwacht B'Elanna – diesmal wirklich – in der Krankenstation. Sie fleht Captain Janeway daraufhin an, wieder in ein künstliches Koma versetzt zu werden, um ihrer Mutter helfen zu können. Nach viel Überredungskunst gibt Janeway tatsächlich ihre Zustimmung. Allerdings bleibt B'Elanna nur eine Stunde auf der Barke, um einen Weg zu finden, ihrer Mutter dieses grausame Schicksal zu ersparen…

Denkwürdige Zitate: Bei "Die Barke der Toten" wäre mir leider nichts erwähnenswertes ins Ohr gestochen (was eh schon einiges aussagt).


Review: Episodenbild (c) CBS Wie des Öfteren erwähnt, habe ich "Voyager" seit der Erstausstrahlung im Fernsehen – die im Falle dieser Folge mittlerweile über siebzehn Jahre her ist – nicht mehr gesehen. Insofern gibt es nicht viele Episoden, die mir nach all der Zeit immer noch gut in Erinnerung sind. "Die Barke der Toten" bildet hier eine Ausnahme – wobei "gut" in Erinnerung hier insofern der falsche Ausdruck ist, als ich sie vielmehr als ziemlichen Tiefpunkt der Serie in Erinnerung hatte. Etwas, dass bei der Zweitsichtung – zumindest für mich persönlich – auch voll und ganz bestätigt wurde. Ich tu mir als sehr rationaler mit solch mystischem Unfug ja grundsätzlich schon schwer; es gibt nur wenige Fälle, wo mich derartiges ansprechen kann (vor allem das "Lost"-Finale bietet sich hier als die Ausnahme an, welche die Regel bestätigt), aber gerade auch bei "Star Trek" hat so etwas in meinen Augen nun mal nichts verloren – weshalb ich eben auch die ganzen religiösen Geschichten auf Bajor aus DS9 zumeist sehr kritisch sehe. "Die Barke der Toten" ist zwar diesbezüglich nicht ganz so furchtbar wie "Heilige Visionen" – aber viel fehlt nicht.

Zugegebenermaßen muss ich "Die Barke der Toten" immerhin zugutehalten, dass man es dem Zuschauer überlässt, ob er die Ereignisse auf der Barke als real akzeptieren oder als schlichtes Fantasiekonstrukt von B'Elanna interpretieren will. Das macht es ein bisschen leichter – wobei die Folge aus meiner Sicht doch recht deutlich macht, dass sich diese Ereignisse aus Sicht der Macher auch wirklich zugetragen haben. Dennoch lässt man dem Zuschauer ein Schlupfloch, dass ich dankend annahm. Zudem ist die Folge von Mike Vejar wieder einmal sehr gut inszeniert. Nur leider hilft das halt alles nichts, wenn ich mit der Geschichte nichts anfangen kann. Schon allein, dass sich der Einstieg auf der Voyager als (Alp-)Traum herausstellt, sehe ich kritisch. Auch dass Miral deshalb nach Gre'thor verbannt werden soll, weil ihre Tochter ihr Schande brachte, weil sie ihr klingonisches Erbe – und vor allem auch ihren Glauben – ablehnte, ergab für mich nicht wirklich Sinn. Was soll das denn bitte schön für eine bescheuerte Regel sein? Sippenhaftung im Leben nach dem Tod? Bullshit. War natürlich einzig und allein dafür da, damit B'Elanna Schuldgefühle empfindet und deshalb eine ausreichende Motivation hat, um sich ins künstliche Koma versetzen zu lassen. Wirklich Sinn ergab es für mich aber nicht. Die Effekte waren ebenfalls wieder einmal nicht auf dem Stand, den ich von der Serie bislang gewohnt war (was mich in meiner Überzeugung bestärkt, dass hier von Staffel 5 auf Staffel 6 Effekt-Haus gewechselt wurde). Vor allem das Meer sah doch ziemlich grauenhaft aus. Und dann ist da halt generell dieses ganze Barken- bzw. Himmel- und Hölle-Dings, mit dem ich herzlich wenig anfangen konnte. Ich mein, die Mythologie an sich macht aus klingonischer Sicht ja durchaus Sinn, und fügt sich gut in das ein, was von ihrer Kultur bekannt ist. Und auch die Idee der Voyager als individuelle Hölle für B'Elanna hatte etwas. Als reine Mythologie oder Religion könnte ich sowas wie die Barke der Toten ja auch akzeptieren. Aber nicht, wenn uns eine Folge (vermeintlich) tatsächlich auf eine eben solche setzt, und eine Star Trek-Folge in mystischen Holler verfällt. Dann schalt ich nämlich – im sprich- wie wortwörtlichen Sinne – ab.

Fazit: Episodenbild (c) CBS Als rein akademische Betrachtung der Religion der Klingonen wäre "Die Barke der Toten" ja ok, aber dass es B'Elanna Torres vermeintlich tatsächlich auf eben diese verschlägt, war mir persönlich für das ansonsten ja sehr wissenschaftlich geprägte und bodenständige "Star Trek" zu viel des Guten. Ich kann mit solchem Mystizismus eben gerade auch in diesem Universum wenig bis gar nichts anfangen; dementsprechend schwer tat ich mir mit der Folge. Erschwerend kommt nun noch hinzu, dass die Effekte teilweise recht schwach waren (gilt vor allem fürs Wasser), keinerlei Spannung aufkam, mich die Handlung nicht interessierte und ich mich dadurch rasch langweilte, und vor allem auch, dass ich die Idee dämlich fand, dass Miral wegen der Taten/Überzeugungen ihrer Tochter nicht in den Klingonen-Himmel darf, dämlich fand. Da helfen dann letztendlich auch weder die grundsätzlich nette Idee der Voyager als Hölle für B'Elanna, noch die gute Inszenierung durch Mike Vejar etwas.

Wertung: 1 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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