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"Avengers": Interview mit Robert Downey Jr. Drucken E-Mail
"Manchmal dachte ich einfach: wow!" Kategorie: DVD & Kino - Autor: Christian Siegel - Datum: Donnerstag, 10 Mai 2012
 
Avengers - SPECiAL


"The Avengers" sind gerade höchst erfolgreich an den Kinokassen unterwegs. Beim weltweiten Einspielergebnis ließ man bereits nach knapp drei Wochen "Die Tribute von Panem" hinter sich, und schwang sich zum bisher erfolgreichsten Film des Jahres auf. Auch in den USA sind "The Avengers" auf dem besten Weg, die Konkurrenz hinter sich zu lassen. Mittlerweile wurde - wenig überraschend - eine Fortsetzung bestätigt. Für alle Fans, die von den Marvel-Helden nicht genug bekommen können, haben wir anbei ein Interview mit Robert Downey Jr., welches von Walt Disney Germany veröffentlicht wurde.


Frage: Tony Stark ist eine große Persönlichkeit mit ebensolchem Ego. Wie passt er in einen Ensemble-Film wie diesen?
Robert Downey Jr.: Tony Stark brauchte zwei "Iron Man"-Filme, um sich in eine Richtung zu entwickeln, die so etwas wie die Avengers überhaupt erst ermöglicht. Der erste Film zeigt quasi die Erleuchtung, die ihn zu dem macht, was er ist, außerdem ist er eine Geschichte der Wiedergutmachung. Im zweiten Film macht er dann in seinem eher einsamen, zurückgezogenen Leben Platz für andere Menschen. Wenn nun plötzlich jemand wie Thor vor seiner Tür stehen würde, würde Tony Stark das einfach nur brüllend komisch finden. Sein Vater hatte ja einiges übrig für schräge Sachen. Aber auch Tony selbst, der als Ingenieur und Wissenschaftler immer die Frage nach der Möglichkeit stellt, würde sich wohl denken: Das widerspricht zwar allen meinen normalen Erfahrungswerten, aber warum sollte es eigentlich nicht möglich sein, dass dieser Typ hier vor mir steht?

Frage: Können wir uns denn eigentlich darauf freuen, dass Sie und die Black Widow sich auch zwischenmenschlich näher kommen?
Robert Downey Jr.: Na, das will ich doch mal hoffen!

Frage: Hat es Ihnen gefehlt, mit "Iron Man"-Regisseur Jon Favreau zusammenzuarbeiten?
Robert Downey Jr.: Er ist für mich wie ein Bruder. Ich weiß nie, ob ich ohne ihn überhaupt leben kann oder ob ich ihn vielleicht doch lieber im Schlaf erwürgen will. Ihm geht es mit mir ganz genauso, da bin ich sicher. Natürlich habe ich ihn vermisst! Ich liebe diesen Kerl wie meine Familie!

Joss Whedon, Mark Ruffalo und Robert Downey Jr.

Frage: Macht es für Sie als Schauspieler einen Unterschied, wenn Sie nicht die alleinige Hauptrolle spielen und also nicht die Kontrolle über den Film haben?
Robert Downey Jr.: Mit der Kontrolle ist das so eine Sache. Eigentlich weiß ich nicht einmal genau, was damit in diesem Zusammenhang gemeint ist. Natürlich mag ich es, Einfluss zu haben und Hebel in Bewegung setzten zu können. Aber in den falschen Situationen und mit dem falschen Umfeld kann daraus auch Chaos entstehen. Jeder hat seine eigene Arbeitsweise, deswegen ist es natürlich etwas anderes, ob man alleine vor der Kamera steht oder mit neun oder zehn Kollegen, von denen fünf genauso große Rollen haben wie man selbst. Man kann nicht einfach mal für eine Viertelstunde innehalten und mit einem Partner die Szene proben. Das wäre all den anderen Schauspielern gegenüber unfair.

Frage: Wie haben Sie sich mit den Kollegen verstanden? Gab es Streit darüber, wer am meisten Dialog hat?
Robert Downey Jr.: So ein Quatsch! Und welcher Regisseur würde schon Schauspieler engagieren, die nichts Besseres zu tun haben, als ihre Dialogzeilen im Drehbuch zu zählen? Selbst wenn man nur drei Sätze zu sagen hat, können das doch noch immer die drei besten Sätze aller Zeiten sein.

Eine der wunderbarsten Aspekte an diesem Film ist die Tatsache, dass ich all meine Kollegen so gerne mag. Ich kenne Scarlett und bin verrückt nach ihr. Ich fühle mich fast wie ihr großer Bruder und bin mir ziemlich sicher, dass wir auch in Zukunft zusammenarbeiten werden.

"Thor" mochte ich sehr, auch wegen der Inszenierung von Kenneth Branagh und den Schauspielern. Aber was den Film zum Erfolg machte, war ohne Frage Chris Hemsworth. Er ist als Schauspieler wirklich das Gesamtpaket – und er ist seither sogar noch besser geworden.

Über Jeremy Renner muss ich wohl keine Worte verlieren. Dieser Mann ist ein verdammt ernsthafter Schauspieler, der sich selbst gleichzeitig aber nicht zu ernst nimmt.

Mark Ruffalo kenne ich gut, aus dem wahren Leben, aber natürlich auch von unserer Arbeit an "Zodiac". Er ist ein unglaublicher Schauspieler und ein herzensguter Mensch!

Für Chris Evans habe ich schon lange etwas übrig. An ihm mag ich vor allem, dass er zwar einerseits dieser raue Kerl aus Boston, aber andererseits auch ein sehr sensibler Künstler ist. Und er ist erfreulich meinungsstark. Ich erinnere mich an eine bestimmte Szene, in der mit einem seiner Sätze haderte und wirklich lange daran feilte. Ich stand da in meinem Iron Man-Anzug und hatte irgendwann das Gefühl, aus diesem Ding nie wieder herauszukommen.

Sam Jackson gehört in die gleiche Kategorie wie Renner. Was kann man über ihn noch groß sagen? Jeder weiß doch längst, wie großartig er ist. Und Tom Hiddleston lerne ich gerade erst kennen, aber ich mag ihn schon jetzt.

Letztlich ist genau das das Interessanteste an unserem Ensemble: das wirklich alle so verdammt nette Menschen sind.

Robert Downey Jr. in seinem Iron Man-Anzug

Frage: Glauben Sie, dass Sie noch lange Tony Stark spielen werden?
Robert Downey Jr.: Ich habe oft genug gesehen, wie Menschen undankbar wurden gegenüber genau der Sache, die ihnen all ihre Möglichkeiten überhaupt erst eröffnet hat. So möchte ich auf keinen Fall werden. Aber gleichzeitig weiß ich leider auch nicht, wie gut ich im Vorhersagen der Zukunft bin. Nicht besonders talentiert, würde ich vermuten.

Frage: Tony ist ein verdammt gut angezogener Mann. Was erwartet uns in Sachen Mode in "The Avengers"?
Robert Downey Jr.: Wenn ich mich recht erinnere, trägt Tony Stark den gesamten Film über ein T-Shirt der Band Black Sabbath!

Frage: Und wie steht es um den Iron Man-Anzug? Ist der eigentlich schwer?
Robert Downey Jr.: Sie basteln von Film zu Film an ihm herum und verbessern ihn. Aber das ist ungefähr das Gleiche, als wenn man sagt, man verbessere ein Folterwerkzeug.

Frage: Wie haben Sie die Dreharbeiten zu "The Avengers" in Erinnerung? Haben Sie sich bewusst gemacht, dass da gerade Filmgeschichte geschrieben wird?
Robert Downey Jr.: Manchmal habe ich tatsächlich innegehalten und dachte einfach: wow! Dann habe ich mich umgeschaut, den kleinen Hemsworth beim Rumhängen beobachtet und Evans, mal ohne seine Kutte, am Catering. In solchen Momenten wurde mir immer bewusst, was das für ein toller Job ist. Denn ich versuche stets, die Dinge in dem Moment zu genießen, in dem sie sich ereignen.




Textquelle: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany
Bildquelle: Pressematerial (c) Marvel, Walt Disney Studios Motion Pictures
Weiterführende Links: "Avengers" - Special / Review zu "The Avengers"




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