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Startseite arrow Filme von A-Z arrow Deep Space Nine - 4x20: Der zerbrochene Spiegel
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: Hard Time
Episodennummer: 4x19
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 22. April 1996
Erstausstrahlung D: 05. November 1996
Drehbuch: Ira Steven Behr & Hans Beimler
Regie: James L. Conway
Hauptdarsteller: Avery Brooks als Captain Benjamin Sisko, Rene Auberjonois als Odo, Michael Dorn als Lt. Commander Worf, Nana Visitor als Major Kira Nerys, Terry Farrell als Lieutenant Jadzia Dax, Colm Meaney als Chief Miles O'Brien, Siddig El Fadil als Doctor Julian Bashir, Cirroc Lofton als Jake Sisko, Armin Shimerman als Quark.
Gastdarsteller: Felecia M. Bell als Jennifer Sisko, Andrew Robinson als Elim Garak, Aron Eisenberg als Nog, Carlos Carrasco als Klingon officer, James Black als helmsman, Dennis Madalone als guard u.a.

Kurzinhalt: Deep Space Nine erhält Besuch aus dem Spiegeluniversum: Jennifer Sisko trifft sich bin Benjamin – sehr zum Erstaunen dessen Sohnes. Als der Captain kurz darauf ins Quartier zurückkehrt, sind die beiden jedoch verschwunden. Alles deutet darauf hin, dass Jake von Jennifer ins Parallel-Universum entführt wurde. Mit einer Einsatzgruppe möchte Benjamin ihnen folgen, stattdessen kommt er alleine auf der Spiegel-Station an. Dort wird er von Smiley begrüßt, der sich sogleich für ihr Vorgehen entschuldigt. Jedoch sei man dringend auf seine Hilfe angewiesen, und konnte nicht das Risiko eingehen, dass er ablehnen würde. Denn zwar ist es den Rebellen gelungen, der Allianz Terok Nor zu entreißen, deren neuer Intendant Worf ist jedoch gerade mit einer Flotte auf dem Weg zur Station, um diese wieder zurückzuerobern. Um auch nur eine Chance zu haben, sie zu verteidigen, hat man die U.S.S. Defiant nachgebaut. Um diese rechtzeitig einsatzfähig zu machen, benötigt man jedoch Siskos Expertise. Widerwillig stimmt dieser zu, den Rebellen zu helfen – und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

Denkwürdige Zitate: "Captain Bashir, Captain O'Brien, Captain Sisko. We may not have enough troops or ships or weapons, but we have plenty of captains."
(Da hat Smiley recht.)

"You sentenced my wife to death."
"Isn't that a coincidence? I was hoping you weren't married."
(Süffisanter Dialog zwischen der Intendantin und einer Wache.)

"Shields are down to forty percent. That cruiser has us in weapons' range. Do we make a run for it?"
"We run all right. Right at it!"
"Ah. Pattern Suicide."
(Smiley macht sich ein bisschen über die Angriffsmuster der Sternenflotte lustig.)

"I have been betrayed! There can be no other explanation for my defeat."
"I certainly can't think of any."
(Worf und Garak, nachdem der Klingone besiegt wurde.)


Review: Episodenbild (c) CBS "Der zerbrochene Spiegel" hat mir zwar auch wieder gut gefallen, fiel jedoch im Vergleich zu den ersten beiden DS9-Abstechern ins Parallel-Universum doch etwas ab. Die waren einfach doch noch etwas packender und unterhaltsamer. Vor allem alles rund um Jennifer und Jake fand ich etwas schwach. Das beginnt schon beim Einstieg, als er plötzlich völlig unvorbereitet seine Mutter im Quartier sieht. Aus dramaturgischer Sicht mag das Sinn ergeben, um den Zuschauer zu überraschen – und damit er sich während des Intros fragt, was hier wohl vor sich geht – aber narrativ ergibt es halt überhaupt keinen Sinn, dass Ben seinen Sohn hier nicht vorwarnt. Generell hat mich alles rund um Jennifer und Jake irgendwie nicht so recht gepackt – auch wenn man meinen sollte, dass das Potential für eine berührende Handlung dagewesen wäre. Aber irgendwie blieb mir das alles etwas platt und oberflächlich, und vor allem der Ausgang des Geschehens war auch viel zu klischeehaft und vorhersehbar, und verfehlte die gewünschte emotionale Wirkung bei mir leider völlig.

Der letzte Punkt, wo "Der zerbrochene Spiegel" im Vergleich zu den ersten beiden DS9-Spiegel-Folgen abfällt ist dann, dass sie diesmal halt nur mehr mit zwei neuen "Dunkle Versions"-Interpretationen bekannter Figuren aufwarten kann, nämlich Nog – den ich noch dazu nicht sonderlich interessant fand – und Worf. Letzterer wiederum war dafür echt köstlich (vor allem sein Picard-Zitat "Make it so!" brachte mich zum Lachen), und eines der Highlights der Folge. Womit wir auch den Bogen zu den positiven Aspekten geschlagen hätten. So haben Episoden im Spiegeluniversum grundsätzlich immer ihren ganz eigenen Reiz, von dem auch "Der zerbrochene Spiegel" wieder profitierte. Positiv finde ich es zudem, dass wir hier nun – im Gegensatz zu damals bei "Ein Parallel-Universum" die Auswirkungen der Besuche der "normalen" DS9-Crew miterleben, und generell einen Eindruck davon gewinnen, wie sich die Geschichte hinter dem Spiegel entwickeln. Die CGI-Effekte machten auf mich ebenfalls wieder einen guten Eindruck – meinem Empfinden nach waren diese hier besser und hochwertiger als bei der Umstellung von practical effects zu CGI bei "Voyager". Scheinbar hat man sich da einfach bei den allerersten CGI-Effekten noch ganz besonders bemüht. Und generell war die Raumschlacht am Ende packend und spektakulär umgesetzt. Mit dem bevorstehenden Angriff der Allianz gelang es der Episode zudem früh, für Spannung zu sorgen, und diese auch bis zuletzt zu halten. Zugleich hält man mit Worfs unwilligem Rückzug sowie vor allem auch der Flucht der Intendantin auch die Tür für eine weitere Fortsetzung sperrangelweit offen. Vielleicht gelingt es dieser dann ja auch wieder (besser), an die ersten beiden Ausflüge anknüpfen zu können.

Fazit: Episodenbild (c) CBS "Der zerbrochene Spiegel" war ein weiterer gelungener Ausflug ins Parallel-Universum – die ersten beiden dort angesiedelten DS9-Abenteuer blieben für sie aber leider außer Reichweite. Neben der Tatsache, dass wir mittlerweile die meisten Spiegel-Inkarnationen schon kennen und diesmal nur Nog (meh) und Worf (cool!) neu dazu kamen, lag dies für mich wohl in erster Linie daran, dass alles rund um Jake und Jennifer für mich nicht so recht funktioniert hat. Generell haben diesmal die ganz großen schockierenden Offenbarungen und/oder Wendungen gefehlt. Dennoch bot auch "Der zerbrochene Spiegel" wieder gute Unterhaltung. Neben ein paar gelungenen Gags ("Make it so!") verdankte er dies in erster Linie der witzigen Darstellung des Spiegel-Worf (vor allem sein Zusammenspiel mit Garak war phantastisch), einigen starken Momenten, den tollen Effekten, sowie der coolen Raumschlacht am Ende. Und insgesamt war die Episode recht flott erzählt und damit kurzweilig und unterhaltsam. Für allfällige weitere Abenteuer im Spiegeluniversum hoffe ich aber doch wieder auf eine Steigerung.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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