"Godzilla": Neues Reboot mit "Dark Knight"-Drehbuchautor David S. Goyer
Wird die Riesenechse so erfolgreich wie Batman?Kategorie: DVD & Kino - Autor: Michael Bartl - Datum: Dienstag, 19 Juli 2011
Schon seit geraumer Zeit versucht man, die mächtigste Echse der Welt wieder zum Leben zu Erwecken. Bereits Anfang des Jahres wurde verkündet, dass der durch den Independent-Hit "Monsters" bekannt gewordene Regisseur Gareth Edwards die Regie für das geplante "Godzilla"-Reboot übernehmen soll. Nun hat sich Legendary Pictures dazu entschlossen, David Goyer für die Arbeiten am Drehbuch zu verpflichten. Basierend auf dem ersten Entwurf von David Callaham ("Doom - Der Film", "The Expendables") wird er das endgültige Drehbuch abliefern.
Die Frage ist nun: Kann Goyer für Godzilla das tun, was er für Batman getan hat? David S. Goyer wurde vor allem durch seine Arbeit als Autor der Filme "The Crow" und "Dark City" bekannt. Auch stammt die komplette "Blade"-Trilogie aus seiner Feder. Zuletzt arbeitete an "Batman Begins", "The Dark Knight" sowie dem kommenden "The Dark Knight Rises". Der Erfolg dieser Filme ist unter anderem auch den gelungenen Drehbüchern von Goyer zu verdanken.
Bereits im Vorfeld wurde das "Godzilla"-Reboot mit dem von "Batman" verglichen. Beide Franchises hatten es in der Vergangenheit nur all zu schwer. Vor dem erfolgreichen "Batman Beginns" erschien im Jahr 1997 "Batman & Robin" mit George Clooney und Chris O'Donnell in den Hauptrollen. Nachdem der Erfolg an den Kinokassen ausblieb, wurde der Film peinlicherweise auch gleich 11mal für den Razzi-Award ("Goldenen Himbeere" - Award für die schlechtesten Filme des Jahres) nominiert. Ähnlich erging es dem letzten Versuch, "Godzilla" wieder in die Kinos zu bringen. So wagte Roland Emmerich 1998 eine moderne Interpretation der Geschichte um die radioaktiv verstrahlte Urzeit-Echse. Obwohl der Film mit einem Saturn Award für seine Special Effects geehrt wurde, musste er ebenfalls einige Nominierungen für die Razzi-Awards hinnehmen und gewann unter anderem in der Kategorie "Schlechtestes Remake/Sequel".
Der neue "Godzilla"-Film wird nichts mit Roland Emmerichs US-Variante zu tun haben, sondern sich vielmehr an den japanischen Originalen von Toho orientieren. Produziert wird das Projekt von von Thomas Tull und Jon Jashni, die sich bisher für Projekte wie "Watchmen", "Kampf der Titanen" und "Sucker Punch" verantwortlich zeigten. Den Vertrieb soll Warner Bros. übernehmen, während dies in Japan der ursprüngliche Rechteinhaber, die Toho Company, tun wird. Die Veröffentlichung des Films ist derzeit für 2013 angesetzt. Momentan arbeitet Drehbuchautor David S. Goyer noch an Zack Snyders kommendem "Superman"-Reboot "Man of Steel".