"X-Men: Erste Entscheidung": Die jungen Mutanten stellen sich vor
Jennifer Lawrence, Edi Gathegi u.a. über ihre RollenKategorie: DVD & Kino - Autor: Presse-Feature - Datum: Sonntag, 26 Juni 2011
Wer könnte die jungen Mutanten aus "X-Men: Erste Entscheidung" besser beschreiben als die Schauspieler, von denen sie verkörpert werden? In diesem Feature haben wir deshalb einige Zitate gesammelt, mit denen Jennifer Lawrence, Edi Gathegi, Zoe Kravitz, Lucas Till und Caleb Landry Jones ihre Rollen näher vorstellen.
RAVEN / MYSTIQUE (Jennifer Lawrence)
"Die Maske für Mystique dauerte sechs bis acht Stunden, dann war ich aber
komplett umgewandelt. Glücklicherweise trug ich die meiste Zeit einen X-MEN
Anzug. Dieser X-MEN Anzug sieht toll aus, aber er ist das unbequemste Ding auf
der Welt. Aber Mystique trägt auch ein süßes Rollkragen Kleid, das mir wirklich
sehr gut gefällt."
"Zoe hat definitiv die besten Kampfszenen. Sie hat so viele coolere Szenen. Sie
bespuckt die Leute sogar mit Säure!"
"Die Zusammenarbeit im Team hätte nicht besser sein können. Und ich bin
glücklich darüber, dass ich dies auch ganz ernsthaft sagen kann. Wir verstanden
uns alle wirklich richtig gut, und wir werden auch weiterhin Freunde bleiben."
"Als ich das Drehbuch las, war ich am meisten gespannt auf die Szene mit dem XJet.
Sich mit dem X-Jet zu drehen, ist die verrückteste Achterbahn der Welt. Wir
haben dann 3 Wochen da drin gedreht und am Ende wollte ich da nur noch raus.
Aber anfangs war das wirklich die beste Szene."
"Raven ist jung und eigentlich ist sie ein ganz normaler Teenager. Sie hat nur mit
ein paar Unsicherheiten zu kämpfen. Es ist nur so dass diese Unsicherheiten
nicht ganz so normal sind. Sie fühlt sich unsicher, da sie Mutantin ist, und erst
langsam gewöhnt sie sich daran und kann darin aufgehen."
DARWIN (Edi Gathegi)
"Ich glaube, dass wir für diese Art von Film alles haben, was man braucht: Wir
haben ein wenig Fantasy, Science Fiction, Action, und eine Story, die auf einem
Comic basiert, die ich selbst sehr gerne sehen würde. Und ich freue mich riesig,
Teil dieses Teams zu sein, mit diesem Regisseur, diesem Thema, diesem
Drehbuch. Ich glaube, damit haben wir alles, was man für einen guten Film
braucht."
"Ich bin richtig gespannt darauf, diesen Film den Fans zeigen zu können. Denn
ich selbst bin auch Fan. Ich erinnere mich gerne an meine X-MEN Erfahrungen,
und ich hoffe sehr, dass wir etwas gemacht haben, was spannend und eine
schöne Ergänzung zur Serie ist."
"Die TWILIGHT Saga und X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG sind verschieden, aber
teilweise auch sehr ähnlich."
"Vor Filmstart wusste man nicht, wie erfolgreich TWILIGHT werden würde. Es
wurde dann ein großer Erfolg, aber wir wussten vorher nicht, was wir erwarten
konnten. Bei diesem Film hier tritt man in sehr große Fußstapfen eines existierenden Franchise. Das ist schon der fünfte Teil der X-MEN Saga und der
Druck war enorm."
"Aber ich sagte mir selbst, ich bin hier, um einen Job zu machen, und ich werde
den so gut ich nur kann machen, und diese Verantwortung hatte jeder von uns.
Ich hoffe sehr, dass dies draußen auch so ankommt und dass das Publikum den
Film mögen wird."
ANGEL / TEMPEST
(Zoe Kravitz)
"Wir sind alle richtig gute Freunde geworden. Wir verbrachten viel Zeit
miteinander und es war schön mit netten Jungs zusammen zu sein... Und Matthew Vaughn ist einfach unglaublich - er ist wirklich richtig cool. Ich
mag ihn sehr. Er gab uns Raum, um das zu machen, was wir wollten, und wir
sprachen vorher immer die einzelnen Szenen durch. Wahrscheinlich war es
diese gute Zusammenarbeit, die den großen Unterschied ausmachte."
"Natürlich war ganz viel davon sehr technisch, und deshalb war einiges schon
vorgegeben. Aber wenn es dann ums Schauspielern ging, war er sehr offen, denn
er wollte das Beste aus uns herausholen."
"Ich spiele Angel Salvadore und ich bin eine Go-Go Tänzerin, die fliegen und
Säure spucken kann. Auf meinem Rücken habe ich zwei tätowierte Flügel, die
sich in Insektenflügel verwandeln können."
"Am Ende gibt es eine große Kampfszene und ich durfte durch die Luft segeln
und Säure spucken und damit die X-MEN angreifen. An dieser wichtigen Szene
haben wir sehr lang und intensiv gearbeitet. Die Ansprüche waren einfach sehr
groß. Ich versuchte meine Bauchmuskeln so zu kräftigen, dass ich die ganze
Verkabelung bewegen konnte. Ich musste ziemlich viel mit den Gurten und den
Kabeln trainieren."
HAVOC
(Lucas Till)
"Ich habe die Comics nie gelesen, aber als Kind bin ich mit den
Zeichentrickserien aufgewachsen."
"Teil des X-MEN Franchise zu sein, ist einfach unglaublich - wir haben nur ein
paar Ausschnitte gesehen und es sieht fantastisch aus. Ich wusste, das würde
funktionieren, und ich bin sehr stolz und glücklich, ein Teil davon zu sein."
"Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich, als ich wusste, ich würde für
den Film vorsprechen dürfen, dachte: Das ist einfach zu cool. Ich war der
Meinung, dass sie mich nicht nehmen würden. Und dann hat es doch geklappt,
und ich kann es immer noch nicht fassen, dass ich tatsächlich den Havok bei XMEN
spiele."
"Jeder von uns, alle Mutanten, hatte einige Action Szenen in diesem Film. Ich
musste nicht sehr viel trainieren. Jason, der Azazel spielt, musste für seine
Szenen besonders viel Kampf Choreographie einüben. Ich musste nur darauf
achten, mit bloßem Oberkörper gut auszusehen. Oder ich musste athletisch
aussehen, denn Alex war ja immer ein Football Star, ein Basketball Star und ein
Baseball Star. Ich musste einfach wie der sportliche Typ aussehen, das war alles,
was ich an Training brauchte."
BANSHEE
(Caleb Landry Jones)
"Als Kind durfte ich die X-MEN Zeichentrickfilme nicht sehen, weil Wolverine
Dinge wie 'Punk' oder ähnliches sagt. Heute kenne ich die Comics viel besser
und habe auch einige gelesen. Ich habe jetzt einen ganzen Ordner, ungefähr 500
bis 800 Seiten, voll mit Banshee Comics."
"Nachdem ich die Rolle bekommen hatte, hatte ich anfangs schon etwas
Muffensausen. In den Comics sieht es so aus, als würden sie ihn immer und
immer wieder neu erfinden. Ich fragte mich, wen soll ich nun spielen?
Normalerweise hat er diesen irischen Akzent, in diesem Film aber nicht. Wir
mussten uns entscheiden, wie viel wir von jeder Neuerfindung in den Film mit
einbringen wollten."
"Ich war zuvor noch nie im Ausland – ich war noch nie in Europa – und allein
deshalb schon war es spannend, in London arbeiten zu dürfen. Bei einem Film
dieser Größe dabei sein zu dürfen, ist einfach fantastisch. Ich bekam eine Chance,
die ich nie zuvor in meinem ganzen Leben bekommen hatte. Ich durfte fliegen,
was ich schon immer gerne gekonnt hätte. Ich spielte den Superhelden, der ich
schon immer gerne gewesen wäre. Ich sehe nicht aus wie Spider Man, und nicht
wie Batman. Es ist einfach fantastisch, dass es da jemanden gibt, dem ich
irgendwie ähnlich sehe."
"Ich bin bereit, eine Action Figur zu werden. Das würde mir sehr gefallen. Und
alle rothaarigen Kids können rausgehen, sich geliebt fühlen und können sich eine
rothaarige Action Figur kaufen."