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BUIO OMEGA-Superwochenende mit Jörg Buttgereit & Thilo Gosejohann Drucken E-Mail
"Video Nasty" & "Rio Reisser" in Gelsenkirchen Kategorie: Conventions / Fandom - Autor: Pressemeldung Buio Omega - Datum: Mittwoch, 19 Januar 2011
 
Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega - Logo

Das Jahr hat gerade erst begonnen und schon gibt es wieder etwas zu bejubeln! Unser allererstes BUIO OMEGA - SUPERWOCHENENDE steht ins Haus! Ein unvergleichliches Doppelpack der guten Laune. Zum Lernen, Erleben und Genießen, ganz so wie Ihr und wir es mögen.

Entgegen unseren sonstigen Gepflogenheiten, haben wir jedoch nicht den traditionellen dritten Samstag des Monats für unsere Festivitäten ausgewählt. Nein, diesmal ist es eine Woche später. Wir beginnen am Freitag, den 21.01.2011 mit einer Abendsause der Extraklasse. Um 22.15 begrüßen wir unsere Superstars JÖRG BUTTGEREIT und THILO GOSEJOHANN zu einem neuen Auftritt bei den BUIOs. Gerade erst haben sie mit CAPTAIN BERLIN VERSUS DRACULA für Begeisterungsstürme gesorgt, schon sind sie zurück und haben wieder etwas Feines im Gepäck. Diesmal haben die beiden einen Hörspielfilm mit dem vielsagenden Titel VIDEO NASTY ausgeheckt. Er beruht auf dem gleichnamigen Theaterprojekt von Jörg, das wiederum auf seinem Hörspiel gleichen Titels fußt. Geschildert werden die erregenden Erlebnisse eines jungen Paares, das es sich Anno 1981 mit dem neuen Videorecorder gemütlich gemacht hat, um einen aufregenden Filmabend mit dem aktuellen Horrorschocker (einer Empfehlung des freundlichen Videothekars) zu erleben. Gemeinsam mit den beiden reisen wir vom Sofa direkt auf die Insel der Untoten und erleben eine unheimliche Geschichte um verrückte Wissenschaftler, Zombies und Kannibalen. Und dazwischen schlagen sich die beiden Horrorfreunde auf der Couch mit dem neuen Videorecorder herum. Wie geht Tracking? Welche sensationellen Möglichkeiten bietet der sichtbare Bildsuchlauf? Eine echte Zeitreise eben. Ein nostalgischer Spaß für alle die ähnliches selbst erlebt haben. Und für die Nachgeborenen eine Lehrstunde in BUIOlogie. Jörg hat’s geschrieben und inszeniert, Thilo hat einen Film daraus gemacht. So mögen wir’s.

Eingerahmt wird VIDEO NASTY von einer bunten Wundertüte herrlicher Überraschungen, die sich alle mit der Frühzeit des Videobooms beschäftigen. So werden Zeitzeugen über ihre Video-Initiation reden. Was war der er erste Videofilm und woher hatte man ihn? Wie machte man die besten Kopien und warum brummte der Ton immer so schlimm? War die Liste der BPS wirklich ein Wunschzettel und warum wurden Filme plötzlich beschlagnahmt? Welche Mühen musste man auf sich nehmen, um an ungeschnittene Kopien seines Lieblings-Schockers heranzukommen und wie viel Geld kostete das? Wer war Rudolf Stefen und was machte die Bundesprüfstelle? Neben Jörg und Thilo werden auch Steinbeck und der Klett vorbehaltlos Auskunft erteilen. Und wer im Publikum mitmachen möchte, der sei herzlich eingeladen.

Beenden möchten wir den Abend mit der Präsentation des BUIO-Klassikers, der die Hauptinspirationsquelle für Buttis VIDEO NASTY gewesen ist. Ein unsterbliches Stück BUIO aus dem Jahre 1980, um die gruseligen Ereignisse auf der Insel Kito, wo sich Untote und Menschenfresser im Unterholz herumtreiben und ein skrupelloser Doktor fürchterliche Experimente an Eingeborenen und Besuchern vollzieht. Gewürzt mit toller Musik, großartigen Darstellerleistungen und noch besseren deutschen Dialogen (die von der Creme der Synchronsprecherzunft zum Besten gegeben werden!) ist dieser Hit auch nach der hundertsten Wiederholung noch so frisch wie am ersten Tag. Abnutzungserscheinungen? Fehlanzeige! Ein Film, den man einfach lieb haben muss. Genau das richtige für eine zünftige Nachtvorstellung.

Nach ein paar Stunden Schlaf geht es heiter weiter am nächsten Morgen. RIO-REISSER heißt unserer erster regulärer BUIO-Streich in diesem Jahr und er wird Euch – Ihr habt sicher erraten – nach Süd Amerika entführen. Besonders in der kalten Jahreszeit gibt es doch wirklich nichts schöneres, als sich in wärmere Gefilde zu verziehen. Wenn am Samstag, den 22.01.2011 um 11:00 Uhr vormittags das heißeste Kino der Republik, der SCHAUBURG FILMPALASTS zu Gelsenkirchen-Buer (Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer, www.schauburg-gelsenkirchen.de) seine Tore öffnet, erwartet Euch bereits unser Fremdenführer Christian Keßler M. A. (www.christiankessler.de), zünftig in Tropenhelm und Lederstiefeln, um Euch sicher auf einer Reise den Orinoko hinab bis nach Rio de Janeiro zu geleiten. Aber Vorsicht vor giftigen Schlangen!

Im ersten Kapitel der RIO-REISSERei machen wir Bekanntschaft mit den traurigen Zuständen in einem Gefangenenlager an den Ufern des sagenumwobenen Rio Cannibale. Dort hausen ein paar Dutzend armer Frauen, die von den brutalen Aufsehern nicht besonders freundlich behandelt werden. Das Essen ist schlecht, die Unterkünfte dreckig, die Straf-Arbeit hart. Ist das noch lebenswert? Zum Glück dürfen die armen Kreaturen von Zeit zu Zeit duschen, um sich von dem schwitzigen Klima und den unsauberen Umständen etwas Linderung zu verschaffen Nur der alkoholisierte Lagerarzt hat Mitleid mit den Geschundenen. Mit Abscheu betrachtet er die Machenschaften der Lagerleitung und die Qualen der Frauen. Als eine besonders nette Dame unter der Folter der Unmenschen den Tod findet, beschließt er, mit den anderen Insassen einen Fluchtversuch in den Dschungel zu wagen. Er hat nicht mit den Gefahren der wilden Natur gerechnet.

Diese 1979 entstandene Schmierperle gehört zu den unterhaltsamsten Exemplaren des Frauen-Im-Gefängnis-Genres. Gedreht wurde er im Doppelpack mit einem sehr ähnlichen Filmwerk unter der Regie von BUIO-Veteran Edoardo Mulargia. Bekannt wurde dieser als einfallsreicher Schöpfer vieler Italo-Western (u.a. EIN FRESSEN FÜR DJANGO und DJANGO – KREUZE IM BLUTIGEN SAND). Dabei lernte er auch Stahlgesicht Anthony Steffen kennen. Als die Western nicht mehr populär waren, sattelte der mittlerweile 55-jährige Edoardo um und drehte seine beiden extrem schebbigen Lagerdramen. Der Rubel musste rollen! Und man muss sagen: wir sollten ihm dankbar sein. Einige Recken aus besseren Tagen entschlossen sich schweren Herzens, mit Mulargia in den Regenwald zu reisen. Luciano Pigozzi zum Beispiel, der unter dem Namen Allan Collins in fast jedem Film von Antonio Margheriti dabei war und der hier den Lagerchef gibt. Und dann natürlich Anthony Steffen, den wir als Suffkopp mit Doktortitel erleben. Lustigerweise wurde Steffen 1929 in Rio geboren. Das passt ja mal prima. Bei den Damen gibt es ein Wiedersehen mit einem ehemaligen Herrn: Ajita Wilson, die in den 70er Jahren vom George zur Ajita wurde. Als „schwarze Nymphomanin“ wurde sie auch bei uns bekannt. Nach dem Zusammenbruch der DDR fand sich sogar in der privaten Filmsammlung Erich Honeckers eine BRD-Videokassette des gleichnamigen Filmhits. Ajita war sowohl in Softfilmen als auch in dem einen oder anderen P. zu sehen. Im vorliegenden Fall blieb sie sauber,...im Rahmen der Möglichkeiten. Der Film ist ein großer Spaß, mit duften Dialogen und viel Dschungelquatsch. Genau das richtige zum Jahresbeginn.

Im zweiten Kapitel unserer RIO-REISSER kommen wir dann wirklich in Rio an. In der Metropole am Zuckerhut machen diesmal vier Herren mit acht Fäusten halt. Verkörpert werden diese von unseren Lieblings-Haudrauflern aus Italien, dem zweifachen Terence und dem doppelten Bud. Es ist eine wüste Geschichte um zwei Unterschicht-Gesellen, die zufällig zwei brasilianischen Multimillionären wie aus dem Gesicht geschnitten sind. Nun sollen die Armen die Reichen vertreten, während diese geheime Geschäfte tätigen wollen. Leider haben sie überhaupt keine Ahnung, wie man sich in der feinen Gesellschaft verhält und als böse Ganoven auch noch eine Killerbande auf sie angesetzen, wird die Sache sogar gefährlich. Zum Glück bekommen sie zum Schluss sogar Hilfe von ihren reichen Doppelgängern, so dass ein traumhaftes Konzert für achte Fäuste erklingen kann. Sicherlich ist das keine Geschichte, mit dem man einen Filmpreis gewinnt, aber für einen hervorragenden Spencer-Hill-Knaller reicht sie allemal. Dieses 1984 entstandene Spätwerk führte die beiden noch einmal mit ihrem wohl besten Regisseur zusammen, dem ehemaligen Kameramann Enzo Barboni, uns allen besser bekannt unter dem Namen E.B. Clucher. Mit ihm und den Welterfolgen DIE RECHTE UND DIE LINKE HAND DES TEUFELS und VIER FÄUSTE FÜR EIN HALLELUJA begann erst der Siegeszug des unschlagbaren Duos. Hier ist es ihnen, nach einigen müden Filmen, noch einmal gelungen, an die alten Erfolge anzuknüpfen. Die beiden Stars sind super drauf und geben alles. Unterstützt werden sie von beliebten Ohrfeigenvisagen wie Nello Pazzafini. Die flotte Musik stammt diesmal aus der Feder von Franco Micalizzi, der sonst eher für die Merli-Krimis zuständig war. Unter Fans gilt der Film neben ZWEI WIE PECH UND SCHWEFEL als Höhepunkt des spencer-hillschen Schaffens. Die überaus geniale Synchronfassung aus der Feder unseres BUIO-Superhelden Rainer Brandt träg dazu nicht unwesentlich bei. Selten war die Spruchdichte so hoch. Einfach genial. Hier liegt wieder einmal ein Film vor, der in vertrauter BUIO-Atmosphere einen wahren Sog entwickeln wird. Er wir jeden mitreißen, egal, wie oft man den Film schon in den eigen vier Wänden gesehen hat. Ein Musterbeispiel für einen Film, der erst im Kino seine ganze Kraft entfalten kann. Wunderbar.

Das BUIO OMEGA - SUPERWOCHENENDE lockt! Also, am besten beide Veranstaltungen mitnehmen und zu Jahresbeginn eine doppelte Ladung BUIO tanken. Zuerst Jörg Buttgereit und Thilo Gosejohann mit VIDEO NASTY am Freitag, fein abgeschmeckt mit Talk und Klatsch und einem Freifahrtschein auf die Insel des Grauens und dann am Samstag eine Extraportion RIO-REISSER! Kann man das Jahr besser beginnen? Wir sagen: „NEIN!“ und freuen uns auf Euren Besuch!

Das Komitee des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA


Quelle: Pressemeldung Buio-Omega.de         



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